Die biblischen Lesungen wurden mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet den Lektionaren 2018 ff entnommen. - © 2024 staeko.net. - vgl. Impressum.
Die Katholischen Bibelwerke in Deutschland, Österreich und Schweiz stellen auf ihren Webseiten ausführliche Kommentare und Anleitungen zum Lesen der biblischen Lesungen für Sonn- und Feiertage zum Download im PDF-Format zur Verfügung. Mit freundlicher Genehmigung der Katholischen Bibelwerke übernehmen wir die Kurzeinleitungen zu den Lesungen.
Lesung aus der Apostelgeschichte.
In jenen Tagen,
als Saulus nach Jerusalem kam,
versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen.
Aber alle fürchteten sich vor ihm,
weil sie nicht glaubten, dass er ein Jünger war.
Bárnabas jedoch nahm sich seiner an
und brachte ihn zu den Aposteln.
Er berichtete ihnen,
wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe
und dass dieser zu ihm gesprochen habe
und wie er in Damáskus
freimütig im Namen Jesu aufgetreten sei.
So ging er bei ihnen in Jerusalem ein und aus,
trat freimütig im Namen des Herrn auf
und führte auch Streitgespräche mit den Hellenísten.
Diese aber planten, ihn zu töten.
Als die Brüder das erkannten,
brachten sie ihn nach Cäsaréa hinab
und schickten ihn von dort nach Tarsus.
Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samárien
hatte nun Frieden;
sie wurde gefestigt
und lebte in der Furcht des Herrn.
Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.
Kv: Von dir, Herr, kommt mein Lobpreis in großer Versammlung. – Kv
Oder: Halleluja. Oder GL 401
Von dir kommt mein Lobpreis in großer Versammlung, *
ich erfülle mein Gelübde vor denen, die Gott fürchten.
Die Armen sollen essen und sich sättigen; /
den Herrn sollen loben, die ihn suchen. *
Aufleben soll euer Herz für immer. – (Kv)
Alle Enden der Erde sollen daran denken /
und sich zum Herrn bekehren: *
Vor dir sollen sich niederwerfen alle Stämme der Nationen.
Es aßen und warfen sich nieder alle Mächtigen der Erde. *
Alle, die in den Staub gesunken sind, sollen vor ihm sich beugen. – (Kv)
Nachkommen werden ihm dienen. *
Vom Herrn wird man dem Geschlecht erzählen, das kommen wird.
Seine Heilstat verkündet man einem Volk, das noch geboren wird: *
Ja, er hat es getan. – Kv
Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Meine Kinder,
wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben,
sondern in Tat und Wahrheit.
Und daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind.
Und wir werden vor ihm unser Herz überzeugen,
dass, wenn unser Herz uns verurteilt,
Gott größer ist als unser Herz
und alles weiß.
Geliebte, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt,
haben wir gegenüber Gott Zuversicht;
und alles, was wir erbitten,
empfangen wir von ihm,
weil wir seine Gebote halten
und tun, was ihm gefällt.
Und das ist sein Gebot:
Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben
und einander lieben gemäß dem Gebot, das er uns gegeben hat.
Wer seine Gebote hält,
bleibt in Gott und Gott in ihm.
Und daran erkennen wir,
dass er in uns bleibt:
an dem Geist, den er uns gegeben hat.
Halleluja. Halleluja.
(So spricht der Herr:)
Bleibt in mir und ich bleibe in euch.
Wer in mir bleibt, der bringt reiche Frucht.
Halleluja.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ich bin der wahre Weinstock
und mein Vater ist der Winzer.
Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt,
schneidet er ab
und jede Rebe, die Frucht bringt,
reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
Ihr seid schon rein kraft des Wortes,
das ich zu euch gesagt habe.
Bleibt in mir
und ich bleibe in euch.
Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann,
sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt,
so auch ihr,
wenn ihr nicht in mir bleibt.
Ich bin der Weinstock,
ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe,
der bringt reiche Frucht;
denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Wer nicht in mir bleibt,
wird wie die Rebe weggeworfen
und er verdorrt.
Man sammelt die Reben,
wirft sie ins Feuer
und sie verbrennen.
Wenn ihr in mir bleibt
und meine Worte in euch bleiben,
dann bittet um alles, was ihr wollt:
Ihr werdet es erhalten.
Mein Vater wird dadurch verherrlicht,
dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.
(Lektionar 2018 ff. © 2024 staeko.net)
In der Reihe der „Ich-bin“-Worte, die im Johannesevangelium überliefert werden, begegnet uns heute das Bildwort von dem Weinstock, von der Rebe und von der Frucht. Unschwer ist wahrzunehmen, dass in den vielen Assoziationen nur ein Thema variiert wird: reiche Frucht bringen.
Gerichtszüge trägt das Evangelium auch: Reben, die keine Frucht bringen, werden abgeschnitten. Für die Hörer in ihrer alltäglichen Erfahrung eine vertraute Schlussfolgerung. Jesus will aber seine Zuhörer davon befreien, abgeschnitten zu werden: „reiche Frucht bringen“ ist jedoch nicht nur eine Vorgabe, sondern eine Verheißung. Die Rebe, die am Weinstock bleibt, wird reiche Frucht bringen!
Das Ich-bin-Wort „Ich bin der wahre Weinstock“ umkreist das Geheimnis des „bleibens“. Am Weinstock reift die reiche Frucht, von ihm getrennt bleibt nur der Abfall. Auf Jesus bezogen, stellt der Evangelist vor Augen, in ihm zu bleiben und sein Wort zu verinnerlichen. Es ist Jesu Wort, dass reiche Frucht beschert. Nach Jes 55 kommt Gottes Wort nie leer zurück.
Der letzte Satz bindet Bilder und Assoziationen zusammen: Der Vater Jesu wird dadurch verherrlicht, dass wir Jesu Jünger werden und reiche Frucht bringen. Es gehört zu der johanneischen Sehweise, Jesu Wort und Werk nicht an sich zu betrachten und vorzustellen, sondern als sein „Bleiben“ im Vater zu bezeugen. So kann der Evangelist mit dem Wort „bleiben“ Gott, Jesus und uns verbinden. Statisch ist „bleiben“ nicht. Als Bildwort kann das „Ich-bin-Wort“ Jesu einen Wachstumsprozess beschreiben und gleichzeitig einen großartigen Geschmack hinterlassen. Für die Hörer kann es nur eine Konsequenz geben: „Reiche Frucht bringen“
Lesung aus der Apostelgeschichte.
Als Petrus in Cäsaréa beim Hauptmann Kornélius ankam,
ging ihm dieser entgegen
und warf sich ihm ehrfürchtig zu Füßen.
Petrus aber richtete ihn auf
und sagte: Steh auf!
Auch ich bin nur ein Mensch.
Da begann Petrus zu reden
und sagte:
Wahrhaftig, jetzt begreife ich,
dass Gott nicht auf die Person sieht,
sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist,
wer ihn fürchtet
und tut, was recht ist.
Noch während Petrus redete,
kam der Heilige Geist auf alle herab,
die das Wort hörten.
Die gläubig gewordenen Juden,
die mit Petrus gekommen waren,
konnten es nicht fassen,
dass auch auf die Heiden
die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde.
Denn sie hörten sie in Zungen reden
und Gott preisen.
Petrus aber sagte:
Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verweigern,
die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?
Und er ordnete an,
sie im Namen Jesu Christi zu taufen.
Danach baten sie ihn,
einige Tage zu bleiben.
Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Geliebte, wir wollen einander lieben;
denn die Liebe ist aus Gott
und jeder, der liebt, stammt von Gott
nd erkennt Gott.
Wer nicht liebt,
hat Gott nicht erkannt;
denn Gott ist Liebe.
Darin offenbarte sich die Liebe Gottes unter uns,
dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat,
damit wir durch ihn leben.
Darin besteht die Liebe:
Nicht dass wir Gott geliebt haben,
sondern dass er uns geliebt
und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wie mich der Vater geliebt hat,
so habe auch ich euch geliebt.
Bleibt in meiner Liebe!
Wenn ihr meine Gebote haltet,
werdet ihr in meiner Liebe bleiben,
so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe
und in seiner Liebe bleibe.
Dies habe ich euch gesagt,
damit meine Freude in euch ist
und damit eure Freude vollkommen wird.
Das ist mein Gebot,
dass ihr einander liebt,
so wie ich euch geliebt habe.
Es gibt keine größere Liebe,
als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
Ihr seid meine Freunde,
wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte;
denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.
Vielmehr habe ich euch Freunde genannt;
denn ich habe euch alles mitgeteilt,
was ich von meinem Vater gehört habe.
Nicht ihr habt mich erwählt,
sondern ich habe euch erwählt
und dazu bestimmt,
dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt
und dass eure Frucht bleibt.
Dann wird euch der Vater alles geben,
um was ihr ihn in meinem Namen bittet.
Dies trage ich euch auf,
dass ihr einander liebt.
Am 1. Mai wird seit 1890 weltweit der "Tag der Arbeit" gefeiert. Seit 1955 feiert auch die Kirche mit. Papst Pius XII. führte den Gedenktag von "Josef, dem Arbeiter" ein. Der Zimmermann und Vater Jesu erinnert an die Würde der menschlichen Arbeit. Am Vorabend des 1. Mai wird mancherorts vor allem der Arbeitslosen gedacht und für sie gebetet.
Im eben gehörten Evangelium wird Gott mit einem Winzer verglichen. Im Sinne der guten Ernte schneidet er Reben ab, die keine Frucht bringen. Er schafft die notwendigen Rahmenbedingungen, die Voraussetzungen für eine gute Ernte. Jesus wandte sich besonders jenen zu, die am Rande standen. Für sie setzte er sich ein, damit ihr Leben besser werden würde, die Lebensvoraussetzungen ebenso gut für sie passen wie für jene in der Mitte der Gesellschaft. Wollen wir ihm nachfolgen, ist das die Brille, mit der wir Situationen beurteilen können und die handlungsleitend ist.
Im Mittelpunkt soll heute die Situation der Menschen stehen, die arbeitslos sind. Denn der 30. April wird als Tag der Arbeitslosen begangen.
Im Evangelium geht es, wie Sie soeben gehört haben, um das Abschiednehmen Jesu, das zugleich Rückblick und Ausblick ist. Diese Reden sollen die brennende Frage beantworten, wie es für die Jünger:innen weitergehen kann, wenn Jesus dann nicht mehr konkret greifbar ist, nicht mehr von Angesicht zu Angesicht mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Nicht eine lange Liste an "to-dos" und Verboten ist die Antwort, sondern einander zu lieben, so wie auch Jesus sie geliebt hat. Oder mit anderen Worten gesagt: einander auf Augenhöhe zu begegnen, wie es in Freundschaften üblich ist und auf diese Weise in Jesu Fußstapfen zu treten - die zugegebener Maßen groß sind. Jesus betont damit, dass es nicht nur das intellektuelle Verstehen braucht, sondern die Haltung aufeinander zu achten und sich einander zuzuwenden ebenso wichtig sind.
Freundschaftliche Verbundenheit ist die Voraussetzung, um im Sinne des Evangeliums zu wirken, zum guten Leben beizutragen - die Gemeinschaft als Rückhalt und Bestärkung und für die Gesellschaft, also nicht nur für die in der eigenen Blase, die besten Freund:innen und Gleichgesinnten. Sich aufeinander zu stützen, spendet Trost, macht Mut und eröffnet eine Perspektive.
Gegenseitige Ermutigung brauchte es nicht nur damals, sondern auch heute, damit wir uns den drängenden Problemen dieser Zeit widmen können, um uns mit und für jene einzusetzen, die Not leiden und/oder von Ausgrenzung betroffen sind. Im Mittelpunkt soll heute die Situation der Menschen stehen, die arbeitslos sind. Denn am 30. April war der Tag der Arbeitslosen.
„Ich habe es geschafft“, dachte Frau Ingrid. „Leider sollte ich mich täuschen. Warum? Gestern hat mich mein Chef wieder daran erinnert, dass ich ein befristetes Dienstverhältnis habe. In dem Augenblick, wo man es eingeht, ist man froh das „rettende Ufer“ des Arbeitsverhältnisses erreicht zu haben. Endlich wieder ein „normaler“ Mensch sein. Jetzt hab‘ ich wieder schlaflose Nächte. Zu nahe ist wieder die Hoffnungslosigkeit der Arbeitslosigkeit und damit ein Teufelskreis, der einem Menschen ganz schön zusetzen kann. Als Arbeitslose: Kein Geld, keine Zukunft, kein Prestige. Nichts. Wenn du einmal ein gewisses Alter erreicht hast, kannst du nur mehr hoffen auf ein kleines Fünkchen Glück. Man sucht verzweifelt und alles, was man bekommt, sind Absagen. Wenn die Hoffnung nicht wäre, man würde aufgeben. Aber mit jedem Brief hofft man auf eine Zusage und im besten Fall auf eine unbefristete Stelle.“
Sehr stark leiden arbeitslose Menschen unter den finanziellen Einschränkungen, vor allem dann, wenn sie bereits öfter arbeitslos waren. Der Lebensstandard sinkt rapide, beim Essen und bei der Kleidung muss gespart werden und die Wohnung warm genug zu heizen, ist da oft nicht mehr möglich. Wenn das Arbeitslosengeld sehr gering ist, besteht Anspruch auf Sozialhilfe. Die Anspruchsvoraussetzungen dafür sind aber eng und schwer zu erfüllen, das Procedere bis zur Zuerkennung ist oft psychisch sehr belastend.
Arbeitslose Jugendliche sind derzeit besonders belastet. Kriege, Klimakrise und auch noch die Pandemie bedrücken sie. Lethargie und Fatalismus finden sich bei zunehmend mehr jungen Menschen.
Daniel, 16 Jahre alt, ist sehr zurückgezogen und spricht wenig, er sucht bereits seit fast einem Jahr einen Ausbildungsplatz. Bei JU-CAN wird er sechs Monate vielfältig unterstützt und gewinnt beachtlich an Selbstvertrauen. Es gelingt ihm, ein Praktikum bei einem Buchvertrieb zu erhalten, der Betrieb sagt nach dem Kennenlernen die Lehrstelle zu. Die Trainer:innen bereiten mit dem Betrieb und mit Daniel alles vor, damit er die Lehre als Buch- und Medienwirtschafter beginnen kann. Die erste Klasse der Berufsschule hat er mit guten Noten bereits absolviert.
Für Valentin, 17 Jahre, ist es in der ersten Phase bei JU-CAN wichtig, wieder einen Tagesrhythmus zu trainieren. Er braucht Entlastung von der großen Verantwortung zuhause in der Pflege seines Vaters und Unterstützung, sich wieder mehr auf sich selbst konzentrieren zu können. Valentin äußert von Beginn an Interesse an einer Lehre als Koch. Er bekommt eine Chance für Schnuppertage. Er entscheidet sich für eine Lehre in einem Gasthaus in Linz und hat diese im September 2023 angetreten.
Menschen, die längere Zeit vergeblich einen passenden Arbeitsplatz suchen, brauchen Hilfe bei der Orientierung und Suche nach einem für sie passenden Arbeitsplatz. Die Begleitung beim Antritt eines neuen Arbeitsverhältnisses ist oft ganz wesentlich, um die Abbruchgefahr zu vermindern. Durch die zeitlich befristete gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung (umgangssprachlich Personalleasing) erhalten sowohl die beschäftigten Menschen als auch die Betriebe Unterstützung durch den Betrieb JONA Personalservice der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung.
Viele arbeitslose Menschen haben einmal ohne Ausbildung zu arbeiten begonnen oder eine solche abgebrochen. Sie brauchen eine bedarfsgerechte Berufsausbildung bzw. Weiterbildung, die mit einer Unterstützung beim Lernen und „Lernen lernen“ kombiniert ist. Oftmals ist auch der Aufbau und die Stärkung des Selbstvertrauens nötig oder eine Berufsorientierung, die eine realisierbare berufliche Perspektive aufzeigt.
„Arbeitsmarktintegrative soziale Unternehmen wie sozialökonomische Betriebe und Beratungseinrichtungen unterstützen Teilnehmer:innen aller Altersgruppen in schwierigen Lebenslagen und helfen ihnen erfolgreich in neue Jobs. Das Problem ist allerdings, dass diese Einrichtungen im Jahr 2024 mit geringer werdenden Subventionen zu kämpfen haben. Die Kürzungen sind angesichts der starken Betroffenheit von der negativen Entwicklung am Arbeitsmarkt in Oberösterreich schwerwiegend. Es ist zu hoffen, dass die drohenden Kürzungsszenarien abgemildert und Rahmenbedingungen geschaffen werden für Menschen, die Unterstützung brauchen auf ihrem Weg in die Erwerbsarbeitswelt,“ meint Josef Pürmayr von der Sozialplattform, einem Netzwerk von Sozialorganisationen in Oberösterreich.
© Mag.a Lucia Göbesberger, Diözese Linz.
Herr, Jesus Christus,
du schenkst jeden Menschen Aufmerksamkeit und Achtung.
Herr erbarme dich unser.
Herr, Jesus Christus,
du holst arme und ausgegrenzte Menschen in die Mitte.
Christus erbarme dich unser.
Herr, Jesus Christus,
du willst das gute Leben für alle.
Herr erbarme dich unser.
© Mag.a Lucia Göbesberger, Diözese Linz.
Gott, du Schöpfer der Welt
du hast den Menschen zum Schaffen und Wirken bestimmt.
Auf die Fürsprache unseres Schutzpatrons, des heiligen Josef,
der mit seiner Hände Arbeit die Heilige Familie ernährte,
gib uns Kraft und Ausdauer,
damit wir deinen Auftrag auf Erden erfüllen
und so den verheißenen Lohn empfangen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB hl. Josef, der Arbeiter
Gott, du Herr der Welt,
du hast alle Dinge geschaffen und den Menschen geboten,
die Mühen der Arbeit auf sich zu nehmen.
Lass alles, was wir beginnen,
dem Wohl unserer Mitmenschen
und dem Wachstum des Reiches Jesu Christi dienen,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB Besondere Anliegen 25
Allmächtiger Gott,
du hast deine Schöpfung mit ihren Kräften
der Arbeit des Menschen anvertraut.
Gib, dass wir in christlichem Geist unsere Aufgabe erfüllen,
unseren Schwestern und Brüdern in selbstloser Liebe dienen
und Mitarbeiter werden an der Vollendung deines Werkes.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB Besondere Anliegen 25
Allmächtiger Gott,
in der Arbeit der Menschen bist du selber tätig,
um das unermessliche Werk deiner Schöpfung
zu lenken und zu vollenden.
Erhöre das Gebet deines Volkes:
Lass alle eine menschenwürdige Arbeit finden,
ihre Aufgabe treu erfüllen
und einmütig Zusammenwirken im Dienst am Nächsten.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
MB Besondere Anliegen 25
Guter Gott,
stärke uns alle im Einsatz für Würde und Gerechtigkeit für und mit arbeitslosen Menschen und erhöre unsere Bitten:
Für alle arbeitslosen Menschen und ihre Familien, die schwere Zeiten durchleben:
Lass sie das Vertrauen zu sich selbst und die Hoffnung auf einen guten Arbeitsplatz nicht verlieren.
Für Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz:
Gib ihnen Ausdauer für jede neue Bewerbung und stärke ihr Selbstvertrauen, damit sie bei Enttäuschungen nicht resignieren.
Für ältere arbeitslose Menschen, die mit dem Gefühl des 'Nicht-mehr- gebraucht-werdens' kämpfen:
Stärke ihnen die Zuversicht bei der Suche nach neuen Wegen.
Für die Verantwortlichen in Politik und Sozialpartnerschaft:
Gib ihnen Mut und Tatkraft, damit sie sich verstärkt für eine gerechtere Verteilung der Erwerbsarbeit einsetzen und konkrete Schritte dazu beschließen.
Für uns alle:
Gib uns Mut und Tatkraft im Einsatz für ein solidarisches und die Würde jedes Menschen achtendes Miteinander.
Guter Gott,
lass unsere Bitten im Vertrauen auf deine Gegenwart im Alltag wirksam werden. – Amen.
© Mag.a Lucia Göbesberger, Diözese Linz.
Gott, du Quelle der Barmherzigkeit,
nimm die Gaben entgegen,
die wir am Gedenktrag des heiligen Josef darbringen.
Schütze uns durch die Kraft dieses Opfers,
da wir in all unseren Nöten auf dein Erbarmen vertrauen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB hl. Josef, der Arbeiter
Herr, unser Gott,
höre auf das Gebet deiner Kirche:
Nimm unsere Arbeit und unsere Mühen,
die wir dir weihen,
in das Werk des Erlösers Jesus Christus auf,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB Besondere Anliegen 25
Herr,
durch diese Gaben nährst du den ganzen Menschen:
du gibst dem irdischen Leben Nahrung
und dem Leben der Gnade Wachstum.
Lass uns daraus immer neue Kraft schöpfen
für Seele und Leib.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB Besondere Anliegen 25
Herr, unser Gott,
du hast uns zu diesem mahl der Freude geladen.
Lass uns nach dem Vorbild des heiligen Josef
Zeugnis geben von der Liebe, die du uns erwiesen hast,
und schenke uns den Segen eines beständigen Friedens.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB hl. Josef, der Arbeiter
Gott, du Herr der Welt,
du hast alle Dinge geschaffen
und den Menschen geboten,
die Mühen der Arbeit auf sich zu nehmen.
Lass alles, was wir beginnen,
dem Wohl unserer Mitmenschen
und dem Wachstum des Reiches Jesu Christi dienen,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB Besondere Anliegen 25
Herr, unser Gott,
du hast uns im heiligen Sakrament
mit dem Brot gestärkt, das vom Himmel kommt.
Sichere auch unser zeitliches Wohl
durch deine väterliche Sorge.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB Besondere Anliegen 25
Der 1. Mai ist der "Tag der Arbeit". Auch die Kirche feiert mit: Seit 1955 ist der "Arbeiterkampftag" auch der Gedenktag von "Josef, dem Arbeiter" – der Vater Jesu und Zimmermann erinnert an die Würde der menschlichen Arbeit.
Ganzer Beitrag:
https://www.katholisch.de/artikel/17365-josef-der-arbeiter
katholisch.de am 1.5.2019.
Arbeitslosigkeit als großes gesellschaftliches und individuelles Problem ist auch in der Kirche ein wichtiges Thema. Den betroffenen Menschen wollen wir die Hoffnung stärken. Die tatkräftige Unterstützung bei der Arbeitssuche und die Verbesserung der Qualifikation ist die eine Seite, die wir fördern. Andererseits ist Arbeitslosigkeit die Folge von zu wenigen Arbeitsplätzen. Daher setzen wir uns für die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen ein, die menschengerechte Arbeit und Arbeitsplätze für alle ermöglichen.
Die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung wurde 1987 von Diözesanbischof Maximilian Aichern als Antwort auf die steigende Arbeitslosigkeit gegründet. Sie soll kräftige Zeichen des Teilens mit arbeitslosen Menschen setzen. In der Kirche ist sie Fachstelle zum Thema Arbeitslosigkeit und Anlaufstelle für Hilfesuchende.
Mehr:
https://www.dioezese-linz.at/institution/8815/ueberuns/informationen/article/7424.html
Vorschläge für die Gottesdienstgestaltung:
https://www.dioezese-linz.at/institution/8815/angebote#anchorNav_31121
Bischöfliche Arbeitslosenstiftung Linz.

Seit 1. Fastensonntag 1996 veröffentlicht ein Team von Priestern, Diakonen, Ordensleuten und pastoral engegierter Laien
spirituelle Impulse, Bibeltexte mit Erklärungen, Gebete für Gottesdienstfeiern und Denkanstöße für jeden Sonn- und Feiertag des Kirchenjahres.
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Ab 1. Adventsonntag: Vorschläge für Wort-Gottes-Feiern
Schneller am Ziel
Die Unterseiten des Predigtforums kann man auch mit einer Kurzadresse erreichen:
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Saulus, übereifrig auch in der Verfolgung der jungen Kirche, wird von dem auferstandenen Christus vor Damaskus berufen – als Jünger. Unverständnis einerseits, Angst andererseits bestimmen die Reaktionen der "alten" Jünger. Es ist Barnabas, der Wege ebnet und sich Paulus annimmt, der ihn auch in die Urgemeinde einführt. Wer den späteren Weg des Paulus zu würdigen weiß, wird Barnabas im Gedächtnis behalten müssen. Die Apostelgeschichte erzählt auch, dass das Evangelium sehr menschliche Türöffner braucht. Ohne Barnabas wäre die Bekehrung des Saulus nur eine individuelle Erfahrung, von der niemand zehren könnte.
Für Lukas, der Evangelist, der ein "Doppelwerk" hinterlassen hat, ist im Evangelium wie in der Apostelgeschichte das Wirken des Geistes besonders auffällig und wichtig. In unserer Lesung ist es der Geist, der die Kirche wachsen lässt.
Wer auf dem Weg des Herrn geht und die christliche Lehre annimmt und lebt, sich zu ihr bekennt - wie Saulus es tut, der wird an- und aufgenommen in die Gemeinschaft der an Christus Glaubenden, in die Kirche, für den werden die Jünger Christi zu Brüdern. Wer Christ wird, der wird aber auch verfolgt. Saulus bedrohte gleich ein zweifacher Beschluß, getötet zu werden: einerseits von den Juden, andererseits von den Hellenisten (Vers 23 und Vers 29). Saulus ist aber in seiner Verfolgung nicht alleingelassen. Christen stehen zueinander und treten füreinander ein. Und all das, sagen uns die Worte der Lesung, ist die Frucht des Heiligen Geistes, der die Kirche wachsen läßt (Vers 31). Wer Christ ist, der steht mit seinem Leben für den Glauben, der für ihn selbst das neue Leben ist, ein.