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10. Nov. 2024
32. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr B)
November 2024
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32. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr B









Martin Stewen (2024)

Die Lesung aus dem ersten Buch der Könige und das Evangelium erzählen jeweils von einer Witwe. Witwe sein, bedeutete zu dieser Zeit unversorgt sein und in Armut am Rand der Gesellschaft zu leben. Der Prophet Elija führt sie aus dem existenzbedrohenden Mangel zu einer Erfahrung der Überfülle des Lebens. Jesus führt seine Begleiter zu einem anderen Blick auf die sozialen Verhältnisse.


Max Angermann (2024)

Am Beispiel zweier Witwen zeigen uns die biblischen Lesungen dieses Sonntags, welch hohen Wert Gottvertrauen besitzt. Unser Umgang mit Besitz, Reichtum und Ansehen ist von da her zu überdenken.


Hannelore Jäggle (2021)

Die biblischen Lesungen erzählen an diesem Sonntag von zwei bewundernswerten Frauen. Bewundern allein genügt nicht, aufrichtige Anerkennung ist gefordert. Dies gilt auch für die HeldInnen des Alltags, die in unserer Zeit zupacken und sich für andere einsetzen.


Sozialreferat der Diözese Linz (2021)

Es genügt nicht, das Lob der Witwe zu singen, die ihr Letztes gab. Jesus mahnt die Sorge für die Armen und Schwachen ein. Es genügt nicht, fromm zu sein.


Johannes-Michael Bögge (2018)

In den Schriftlesungen begegnen wir zwei Frauen am Existenzminimum, die ihr Letztes geben, um zu helfen. Jesus stell sie berechnenden Schriftgelehrten gegenüber, die sich nicht auf Gott verlassen, sondern auf ihre Frömmigkeit.


Sozialreferat der Diözese Linz (2018)

Am 11. November erinnert sich die Kirche an den hl. Martin von Tours. Ihn verbindet mit der Witwe von Sarepta (1. Lesung) und der Witwe im Tempel (Evangelium), dass sie spontan und auf Augenhöhe helfen. Ihr solidarisches Handeln beinhaltet eine politisch subversive Wirkung.


Klemens Nodewald (2018)

Jesus kritisiert die nicht aufrichtige Frömmigkeit der Schriftgelehrten als Vorbilder seiner Zeit und stellt ihnen das Verhalten einer Witwe gegenüber. Er möchte seine Zuhörer damit herausfordern, in ihrer Einstellung die Witwe nachzuahmen.


Sozialreferat der Diözese Linz (2015)

Das Verhalten der Witwe als Beispiel des rechten Gebens zu deuten, greift zu kurz. Wir werden unserer Verantwortung für die Armen der Gesellschaft erst gerecht, wenn wir von einer Haltung des Gebens vom Überfluss zu einer Haltung des Teilens und Sorgens für alle kommen.


Max Angermann (2015)

Das Evangelium führt die Eitelkeit der Großen und Mächtigen in einer Pharisäerschelte vor und stellt ihr als Kontrast die arme Witwe gegenüber, die aus einer ganz anderen Geisteshaltung heraus lebt. Gott misst mit anderen Maßstäben.


Bernhard Bossert (2015)

Die Pharisäer, die Jesus hart anfasst und die Witwe, die ihre letzten Groschen opfert verkörpern zwei gegensätzliche Geisteshaltungen und unterschiedliche Arten von Gottesbeziehung.


Manfred Wussow (2012)


Bernhard Rathmer (2012)


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