Allmächtiger Gott,
gieße deine Gnade in unsere Herzen ein.
Durch die Botschaft des Engels
haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt.
Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.
MB 4. Adventsonntag
Gott, du Herr der Welt,
du hast alle Dinge geschaffen und den Menschen geboten,
die Mühen der Arbeit auf sich zu nehmen.
Lass alles, was wir beginnen,
dem Wohl unserer Mitmenschen
und dem Wachstum des Reiches Jesu Christi dienen,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB Besondere Anliegen 25
(Anrufungen nach den sog. O-Antiphonen des Stundenbuchs)
Kehrvers:
Lobet den Herrn, preist seine Huld und Treue.
(GL 401)
Jesus, göttlicher Herr,
o Weisheit,
hervorgegangen aus Gottes Mund,
mächtig wirkst du in aller Welt, und freundlich ordnest du alles.
Kehrvers
Jesus, göttlicher Herr,
o Herr und Fürst des Hauses Israel,
du bist dem Mose erschienen in der Flamme des Dornbuschs
und gabst ihm das Gesetz am Sinai.
Kehrvers
Jesus, göttlicher Herr,
o Spross aus Isais Wurzel,
gesetzt zum Zeichen für die Völker.
Vor dir verstummen die Mächtigen,
dich rufen die Völker.
Kehrvers
Jesus, göttlicher Herr,
o Schlüssel Davids und Zepter des Hauses Israels.
Du öffnest und niemand schließt,
du schließest und niemand öffnet.
Kehrvers
Jesus, göttlicher Herr,
o Morgenstern,
Aufgang und Glanz des unversehrten Lichtes,
der Gerechtigkeit strahlende Sonne.
Kehrvers
Jesus, göttlicher Herr,
o König der Völker,
den sie alle ersehnen,
Eckstein, der das Getrennte eint,
Schlussstein, der den Bau zusammenhält.
Kehrvers
Jesus, göttlicher Herr,
o Immanuel,
Gott mit uns, du unser König und Lehrer,
du Sehnsucht der Völker und ihr Heiland.
Kehrvers
Danklied: z.B.: Nun danket alle Gott mit Herzen Mund und Händen (GL 405)
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Vater im Himmel,
zu danken und dein Erbarmen zu preisen.
Denn schon leuchtet auf der Tag der Erlösung,
und nahe ist die Zeit unsres Heiles,
da der Retter kommt
unser Herr Jesus Christus.
Durch ihn rühmen wir das Werk deiner Liebe
und vereinen uns mit den Chören der Engel
zum Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
Präfation vom Advent 5
Jesus Christus hat uns einen neuen Weg zum Vater eröffnet.
Im gemeinsamen Gebet dürfen wir jetzt ihm begegnen
und uns ihm gemeinsam anvertrauen:
Allmächtiger Gott,
du hast uns in diesem Mahl das Heil zugesagt
und uns schon jetzt Anteil daran gegeben.
Lass uns das Kommen deines Sohnes in Freude erwarten
und mache uns umso eifriger in deinem Dienst,
je näher das Fest seiner Geburt heranrückt.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 4. Adventsonntag
Elisabeth! Maria!
Zwei Frauen - gleich und doch verschieden.
Alt und jung in guter Hoffnung.
Elisabeth! Maria!
Halt suchend - Halt gebend.
Welche Kraft - welche Freude.
Elisabeth! Maria!
Leibhaftige Begegnung.
Zärtlichkeit - Nähe
Elisabeth! Maria!
Gegeben von Gott.
Hinausgetragen in die Welt
von Frauen
im Mutterleib.
Elisabeth! Maria!
Das Reich Gottes ist nah.
"Die Hoffnung in sich tragen" 2. Advent 2006, Materialien für einen Gottesdienst Hg. Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V.
[HTML] Wo bist du
inneres Kind, göttliches Kind
in einer Sternstunde meines Lebens
ahnte ich dich
als Bewegung in mir
für einen kurzen Moment
spürte ich
dass es dich gibt
und dass du alles neu machst
dass du die Liebe pur bist
aber jetzt
wo bist du jetzt
vielleicht
kann ich dich wiederfinden
wenn ich statt in mir
in der Begegnung
mit anderen suche
dann, ja dann
hüpft es wieder
vor Freude
in mir
Monika Kilian (Quelle unbekannt)
Bewahren, was mich im Herzen berührt.
Nachklingen lassen, was in meinem Innersten Anklang findet.
Nachwirken lassen, was meine beharrliche Geduld fördert.
Bewahren, was verbindet mit allen Menschen guten Willens.
Pierre Stutz, Weihnachten unserer Sehnsucht folgen. Herder Spektrum.
Ich möchte dir begegnen,
großer, wunderbarer Gott,
hineingezogen werden in den Strom deiner Liebe,
der alles fortnimmt, was mein Leben bedrückt und erschwert.
Ich glaube daran, dass du mir dereinst solches schenken wirst.
Lass mich einen Hauch davon jetzt erfahren!
Ich fühle mich überfordert,
alle wollen etwas von mir!
Ich bin ausgelaugt, leer und einsam.
Du großer, wunderbarer Gott,
ich möchte Begegnung mit dir erfahren,
Begegnung, die mich wandelt.
Komm in meine Leere, fülle sie mit dir;
Komm in meine Einsamkeit, ziehe mich an dich!
Dann kann ich von dir erfüllt und verwandelt
Wieder leichtfüßiger meines Weges gehen
Und meine Weggefährten an dich erinnern.
Monika Nemetschek, Schattenseiten des Lebens - und wo bleibt Gott?
3 Monate bleibt sie bei Elisabeth, so heißt es. 3 Monate waren nötig, um zu fragen, aufzuarbeiten, zu klären, zu hoffen, zu beten. 3 Monate, die Maria vielleicht als Schutzraum gebraucht hat, bevor sie umkehren und heimkehren konnte. 3 Monate nehmen sie sich Zeit füreinander, für sich und Gott.
So beginnt die Weihnachtsgeschichte: zwei Frauen mit völlig unmöglichen Schwangerschaften, zu alt die eine, zu jung die andere. Zwei einfache Frauen, die nicht einmal befugt waren, den Tempel zu betreten, reden aus Gottes Geist. Ihre Begegnung rührt sie in der Tiefe an und verwandelt sie so, dass sie am Ende singen - ein Lied der Hoffnung.
Margot Runge, aus Adventkalender 2012, des Canisiuswerkes.
Mache dich auf den Weg und suche das Licht,
das tief in deiner Seele unter vielen Traurigkeiten fast erloschen ist.
Mache dich auf den Weg und grabe die Hoffnung aus,
die tief in deiner Seele unter tausend Ängsten ganz verschüttet ist.
Mache dich auf den Weg und lass die Lebenskräfte frei,
die tief in deiner Seele durch erlittene Schmerzen ganz gefesselt sind.
Mache dich auf den Weg und finde wieder heim zu dir selbst.
Und du wirst wieder leuchten und hoffen und leben.
Christa Spilling-Nöker in: "Wenn es Weihnachten wird" (Topos plus, Kevelaer 2009).
Vielleicht
wenn ich still werde
höre ich den Gesang der Sterne
im Blau der Nacht.
Vielleicht
wenn ich ruhig werde
höre ich das Lied der Sehnsucht
im Dämmern des Morgens.
Vielleicht
wenn ich ganz Ohr werde
höre ich den Klang des Schweigens
am helllichten Tag.
Vielleicht
wenn ich dich einlasse, Engel,
und du mich berührst
mit dem Flügel des Himmels
vielleicht
weckst du mein Ja
vielleicht wächst dann das Wunder.
Vielleicht. Jetzt?
"Für Gott ist nichts unmöglich"
Hildegard Nies, Te Deum, Dezember 2012.

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