Die Wüste, in der Johannes der Täufer predigt, wird zum Symbol für Orte, wo man nicht leben kann. Und gerade in dieser Wüste wird neues Leben von Gott her verheißen. Dies gibt uns Hoffnung, ein neues Aufblühen des Lebens zu erwarten.
Johannes der Täufer hat mit seinem Ruf zur Umkehr und seiner Taufe zur Vergebung der Sünden dem Messias den Weg bereitet. Dieser überbietet ihn noch mit seiner Botschaft von der Barmherzigkeit. Gott geht auf uns Menschen zu, weil er uns unendlich liebt. Die Heiligen des Advents bereiten uns mit ihrem Lebensbeispiel auf das Kommen des Messias vor.
<h3>Sozialpredigt zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2015.</h3> Als Christen wissen wir uns als Abbilder Gottes geschaffen. Dies gibt uns eine Würde, die wir als Basis für das Anerkennen und Eintreten für die Menschenrechte betrachten können. Sich dieser Würde bewusst zu werden, ist auch eine Herausforderung des Advents. Dies kann uns die Kraft geben, sich die vielen Defizite im Zugestehen dieser Rechte in Erinnerung zu rufen und selbst für die Rechte aller Menschen einzutreten.
Dank moderner Technik fühlen wir uns über viele Hindernisse erhaben. Es gibt aber vieles, was uns hindert, ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen. Durch die Taufe sind wir der Dunkelheit und dem Tod entrissen. Dieses Bewusstsein gibt uns Kraft, die Hindernisse, die uns von einander trennen, zu überwinden.
Lieder:
GL 218: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit
GL 221: Kündet allen in der Not
GL 223: Wir sagen euch an den lieben Advent
GL 231: O Heiland, reiß die Himmel auf
GL 233: O Herr, wenn du kommst, wird die Welt wieder neu
GL 357: Wie schön leuchtet der Morgenstern (4. Str.)
GL 360: Macht weit die Pforten in der Welt!
GL 372: Morgenstern der finstern Nacht
GL 385: Nun saget Dank und lobt den Herren (3. Str.)
GL 446: Lass uns in deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun
GL 554: Wachet auf, ruft uns die Stimme
Psalmen und Kehrverse:
GL 47: In den Tagen des Herrn sollen Gerechtigkeit blühen und Fülle des Friedens - Mit Psalm 72 - V.
GL 56: Freut euch, wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade. - Mit Psalm 100 - V.
GL 69: Der Herr hat Großes an uns getan, sein Name sei gepriesen. - Mit Psalm 126 - IX.
GL 226: Bereitet den Weg des Herrn, machet eben seine Pfade - Mit Psalm 42 und 43 (GL 42,2) - VI.
GL 622,1-2: Habt Mut, ihr Verzagten, und fürchtet euch nicht! Gott selbst wird kommen und euch erretten. - Mit Jes 35 - VIII.
GL 651,5: Freut euch, wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade. - Mit Psalm 34 - V.
Allmächtiger und barmherziger Gott,
deine Weisheit allein zeigt uns den rechten Weg.
Lass nicht zu,
dass irdische Aufgaben und Sorgen uns hindern,
deinem Sohn entgegenzugehen.
Führe uns durch dein Wort und deine Gnade
zur Gemeinschaft mit ihm,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
MB 2. Adventsonntag
Verborgener Gott,
du läßt uns Menschen gewähren,
du wartest und greifst nicht ein.
Du gibst uns Zeit,
du öffnest uns Wege,
du redest zu uns in Langmut und Liebe.
Wir danken dir für deine Geduld.
Bring uns heute zur Besinnung.
Mach uns offen für dich.
Laß die ganze verlorene Menschheit hinfinden zu dir.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Amen.
MB Auswahl 22
Barmherziger Gott,
wir bekennen, dass wir immer wieder versagen
und uns nicht auf unsere Verdienste berufen können.
Komm uns zu Hilfe, ersetze, was uns fehlt,
und nimm unsere Gebete und Gaben gnädig an.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB 2. Adventssonntag
Gabengebet
Vater im Himmel,
in deinem Sohn ist der Welt
das Licht aufgeleuchtet,
das unserem irdischen Leben den Weg weist.
Laß uns in der Feier seines Opfers
das göttliche Leben empfangen,
damit wir selbst Licht werden für die Welt.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
MB Auswahl 7
Kehrvers:
Singet dem Herrn ja singet ihm!
Preist seinen Namen, macht kund sein Heil. Halleluja
Barmherziger Gott,
wir kommen zu dir, um dir unseren Dank und Lobpreis darzubringen.
Denn du kommst, um dein Volk zu dir heimzuführen.
Durch die Propheten hast Du es gelehrt,
dass du dich deines Volkes erbarmst
und auf seinen Hilferuf hörst.
Kehrvers
Wir danken dir für ihren Aufruf zur Umkehr.
Was krumm ist, soll gerade werden,
was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden.
Kehrvers
Wir danken dir, dass du uns Hoffnung gegeben hast
auf den Tag Christi hin, an dem er die Welt vollenden wird.
Kehrvers
Mit allen Engeln und Heiligen
stimmen wir in das Lob der ganzen Schöpfung ein
und singen:
Danklied, z. B.: Kündet allen in der Not… (GL 221)
In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Herr, heiliger Vater,
allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken
durch unseren Herrn Jesus Christus.
Von ihm redet die Botschaft aller Propheten,
die jungfräuliche Mutter trug ihn voll Liebe in ihrem Schoß,
seine Ankunft verkündete Johannes der Täufer
und zeigte auf ihn,
der unerkannt mitten unter den Menschen war.
Er schenkt uns in diesen Tagen die Freude,
uns für das Fest seiner Geburt zu bereiten,
damit wir ihn wachend und betend erwarten
und bei seinem Kommen
mit Liedern des Lobes empfangen.
Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln,
den Thronen und Mächten
und mit all den Scharen des himmlischen Heeres
den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
MB Advent 2
Herr, unser Gott,
du hast gewollt,
daß sich das Bild deines Sohnes
auspräge im Wesen der Getauften,
die du zu deinem Tisch geladen hast.
Ermutige uns, dem Evangelium zu folgen
und deinem Heiligen Geist Raum zu geben.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
MB Schlussgebete zur Auswahl 6
Rufer in der Wüste
wird er genannt
der junge Mann,
der nur von dem lebte,
was die Natur hergab;
der selbst ein Gerufener war,
berufen,
das Heil zu verkünden;
der Vorläufer dessen,
der das Heil der Welt ist.
Der Rufer in der Wüste,
hat alles dafür gegeben,
seine besten Jahre.
Und lässt am Ende
seines kurzen Lebens
nachfragen:
"Bist du es, der da kommen soll?
Oder sollen wir auf einen anderen warten?"
Der scheinbar Unerschütterliche,
der Starke und Unbeugsame,
der von Gott ausdrücklich Gerufene
ist Glaubender,
Anfragender,
nicht Wissender.
Woher nehmen wir die Gewissheit,
dass unser Leben so richtig ist
wie es ist?
Andrea Wilke auf www.bistum-erfurt.de
Im deutschen Sprachgebrauch wird "Desertifikation" häufig etwas verkürzt mit "Wüstenbildung" übersetzt. Das Problem, das dieser Begriff beschreibt, ist jedoch Ergebnis eines vielschichtigen Prozesses, der von Menschen in Gang gesetzt und durch den Klimawandel noch verschärft wird.
Man spricht von Desertifikation, wenn in Gebieten mit relativ trockenem Klima die natürlichen Ressourcen (Boden, Vegetation, Wasser) als Folge einer zu intensiven Nutzung durch den Menschen beeinträchtigt oder zerstört werden. Eine solche Zerstörung hat dramatische Folgen: Die Vegetation geht zurück oder verschwindet vollständig; Wasser wird zum Mangelgut; die Böden erodieren, versalzen oder versanden; Sand wird vom Wind verfrachtet und zerstört die Infrastruktur. Kurz: Das Land wird unfruchtbar und verödet. Man spricht dann häufig auch von Landdegradierung.
Trockengebiete machen rund 40 Prozent der Landfläche der Erde aus. Sie bilden den Lebensraum und die Existenzgrundlage für einen großen Teil der Weltbevölkerung: Allein im ländlichen Raum der Trockengebiete – das heißt außerhalb großer Städte – lebt rund eine Milliarde Menschen.
www.desertifikation.de
Über 400.000 Leser von Feuerherz hat Senait Meharis Schicksal als Kindersoldatin bewegt. Zwar hat die Sängerin Zuflucht in Deutschland gefunden, doch damit ist Senaits Geschichte noch nicht zu Ende. Denn mit ihrer Kindheit hat sie auch die Heimat verloren - jetzt kehrt sie zurück nach Afrika, um ihre Wurzeln und ihren Platz in der Welt zu finden.
Sie wollte heimkehren, doch sie fand ein zerstörtes Paradies: Der Krieg hat der traditionellen Gesellschaft ihrer Heimat Eritrea tiefe Wunden zugefügt, die Menschen sind körperlich und seelisch gezeichnet. Senait begegnet ehemaligen Kindersoldatinnen, die nicht wie sie dem Elend entfliehen konnten, und unvermittelt ergreift die Vergangenheit wieder von ihr Besitz. Aber dann trifft sie ihre Großmutter Sifan. Bei ihr findet Senait, was ihr die Ich-Kultur des Westens nicht geben kann: die Gemeinschaft, das Füreinander-da-Sein - und vor allem die Musik, die schon ihre Kindheit geprägt hat. Wüstenlied ist die Geschichte einer jungen Frau und ihrer Sehnsucht nach einem Ort in der Welt, wo sie zu Hause sein kann. Auf der Suche nach diesem Platz versöhnt Senait in sich die Welten Afrikas und Europas, und sie entwickelt - nicht zuletzt durch ihre Musik - die Kraft und das Selbstvertrauen, sich zwischen den Kulturen zu behaupten.
http://www.afrikaroman.de
2012 war das Jahr der Korruptionsaufarbeitung, weitere Maßnahmen müssen folgen: Die Idee, die Amtszeit von Politikern mit zwei Perioden zu begrenzen, hat was.
THOMAS PRIOR (Die Presse)
http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1320663
Im Ausland wird Österreich als korrupt wahrgenommen. Einiges hier sei "eines Rechtsstaates unwürdig", kritisiert Transparency. Kampf gegen Korruption werde von der Regierung nicht schnell genug vorangetrieben.
05.12.2012 | 18:09 | GERHARD HOFER (Die Presse)
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1320710
Ein Viertel der Jugendlichen hält alle Parteien für korrupt, das Image der Politiker ist schlechter denn je. Auch die Kirche spielt für viele Junge keine Rolle, wiewohl ihnen konservative Werte wichtig sind.
10.09.2012 | 18:04 | (Die Presse)
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1288625
diepresse.com
Die fünfte Heldentat nun war von ganz anderer Art. Einen riesigen Stall, den Stall des Augias, sollte Herakles säubern. Eine wenig ehrenvolle, zumal die Stallanlagen des Augias seit nun schon 30 Jahren vor sich hinsumpften. Der Augiasstall muss gen Himmel gestunken haben.
Herakles gelang es, den Augiasstall an nur einem einzigen Tag zu säubern. Wieder griff er zu einem , auf das niemand zuvor gekommen war. Herakles leitete zwei nahe gelegene Flüsse um. So gelang es ihm, den Augiasstall von all dem Mist zu befreien, der seit Jahrzehnten in ihm moderte.

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