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19. Juli 2026
16. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr A)
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16. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr A









Manfred Wussow (2026)

Gutes und Böses gibt es nicht in Reinkultur. Gut und Böse sind immer vermischt. Sogar die Unterscheidung zwischen gut und böse ist nicht immer klar und einfach. Was gut oder böse war, erkennen wir meist erst im Nachhinein. "Gut gemeint" ist nicht selten das Gegenteil von gut. Jesus zeigt uns, wie wir mit dem Guten und Bösen umgehen sollen. Er sät den guten Samen aus und wartet bis zur Ernte, bei der das Böse ausgesondert wird.


Hannelore Jäggle (2026)

Wie kann man Unsichtbares vorstellbar machen? – Jesus tut es in Bildreden von Vorgängen, die jedem Zuhörer vertraut waren, in Gleichnissen. In drei Vergleichen erzählt er vom Wachsen des Reiches Gottes. Das dritte Gleichnis vom Sauerteig, den eine Frau mit einer Unmenge von Mehl vermengt, knüpft darüber hinaus an eine damaligen Hörern vertraute Erzählung von Abraham und Sara an.


Max Angermann (2026)

Das Beobachten des Wachsens und Gedeihens in der Natur verschafft uns Einsichten in unser eigenes Wachsen und in das Wachsen des Reiches Gottes.


Hans Hütter (2023)

Woher kommt das Böse und wie sollen wir mit dem Bösen umgehen? Ist uns nicht geboten, es radikal auszurotten? Im Gleichnis vom Unkraut in der Saat zeigt uns Jesus einen anderen Weg.


Max Angermann (2023)

Die Ferien- und Urlaubszeit bietet uns Gelegenheit, über Wichtiges und Grundsätzliches nachzudenken, wofür unter dem Leistungsdruck des Berufslebens oft wenig Raum bleibt. Dies kann zugleich Anlass sein, dem Geist Gottes Raum zu geben, sich von ihm leiten lassen und mit seiner Hilfe Gutes von Bösem zu unterscheiden.


- Gastautor*in (2023)

Das Beispiel des Gutsherren, erst bei der Ernte Gutes von Schlechtem zu trennen, setzt langen Atem, Zuversicht und Gelassenheit voraus. Wenn neue Ideen zur Lösung von Problemen auftauchen, neue Lebensweisen ausprobiert werden, geraten wir in ein Spannungsfeld, das nicht leicht auszuhalten ist. Am Ende gilt es aber, eine Unterscheidung, eine Scheidung, von Gutem und Ungutem zu treffen.


- Gastautor*in (2020)

Bilder sagen oft mehr als Worte und bleiben obendrein besser in unserem Gedächtnis haften. Jesus redete in Bildern zu den Menschen. Er war zugleich jedoch auch selbst ein Bild Gottes. Seine Menschlichkeit war ein Gleichnis für die Menschennähe und Menschenfreundlichkeit Gottes.


Jörg Thiemann (2017)

Unkraut und Weizen lassen sich nicht von Anfang an klar unterscheiden; auch nicht in den verschiedenen Bemühungen in der Seelsorge. Gott kennt unsere Herzen und kann entschieden, was gut und was schlecht ist. Hüten wir uns davor, vorschnell zu urteilen.


Manfred Wussow (2014)


Bruno Hidber (2014)


Sozialreferat der Diözese Linz (2014)


Max Angermann (2011)


Manfred Wussow (2011)


Klemens Nodewald (2011)


Manfred Wussow (2008)


Elisabeth Matthay (2008)


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