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25. Aug. 2024
21. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr B)
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21. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr B








Manfred Wussow (2024)

Mit Sorge und Schmerz nehmen wir wahr, dass sich Menschen von der Kirche zurückziehen. Manche finden auf ihre Weise einen neuen Bezug zur Kirche. - Was geht da vor? Was gibt Mut zum Bleiben? Petrus bekennt stellvertretend für die übrigen Jünger: "Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens…". - Spricht er auch für mich?


Gertrude Schmid (2024)

Die emotionalen Verbindungen, die zwischen Jesus und seinen Anhängern gewachsen sind, hinterlassen nach der Abkehr von Jesus Wunden auf beiden Seiten. Ihre Folgen sind nicht zu unterschätzen. Bei diesem Jesus dürfen wir aber auch mit Verständnis für Verletzungen rechnen, die wir beim Zerreißen von Beziehungsgeflechten erleiden.


Jörg Thiemann (2021)

Was Paulus im Brief an die Gemeinde in Ephesus den Frauen ans Herz legt, ist vielen ein rotes Tuch. Wenn wir seine Worte genau lesen, entdecken wir darin das Erinnern an die Haltung Jesu, dessen Liebe zu den Menschen zum Grundmuster jeder christlichen Liebe geworden ist. Es geht dabei nicht um Unter- oder Überordnung, sondern um Hingabe und Dienst aneinander.


Sozialreferat der Diözese Linz (2018)

Im letzten Abschnitt der Eucharistischen Rede des Johannesevangeliums verlassen Jesus viele seiner Anhänger. Sie empfinden seine Forderungen als Zumutung. Jesus fordert eine Entscheidung, so wesentlich ist ihm die vorbehaltlose und innige Gemeinschaft mit ihm. Ihm geht es um das Reich Gottes, ohne Abstriche. Wer sich heute für Jesus entscheidet, exponiert sich in vielen Punkte gegen den Mainstream der Gesellschaft und gegen die politische Mehrheit.


Renate Witzani (2018)

In der sog. "galiläischen Krise" verlassen viele anfangs Jesusbegeisterte die Jesusbewegung. Krisen erschüttern die Kirche auch gegenwärtig. Petrus bekennt stellvertretend für jene, die bleiben, dass sonst niemand Worte habe, die das Leben tragen. Die sieben "Ich-bin-Worte" Jesu konkretisieren das Petrusbekenntnis.


Bernhard Bossert (2018)

Die Forderung Jesu, ihn als das Brot des ewigen Lebens anzunehmen und sein Fleisch zu essen und sein Blut zu tinken, lässt viele sich von ihm abwenden. Die Zwölf aber bleiben. Sie haben erkannt, dass Jesus der Heilige Gottes ist. Ihm vertrauen sie.


Manfred Wussow (2015)

Zwei Szenen stehen sich in der Lesung aus dem Buch Josua und dem Evangelium gegenüber. In der ersten versammeln sich die zwölf Stämme Israels und beschließen, am Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der sie aus der Sklaverei heraus- und durch die Wüste geführt hat, festzuhalten. In der zweiten fragt Jesus die zwölf Jünger, ob auch sie weggehen wollen. Sie entscheiden sich für das Bleiben, denn Jesus hat Worte, die ewiges Leben schenken.


Klemens Nodewald (2015)

Nach der Brotvermehrung versucht Jeus den Zuhörern zu erklären, wie er dieses Zei-chen verstanden wissen will. An seinen Worten scheiden sich die Geister. Die Jünger bleiben bei ihm, nicht weil sie besser verstanden hätten, was Jesus wollte. Sie bleiben, weil sie sich im Herzen an ihn gebunden fühlten. Die tiefere Sicht der Zusammenhänge stellte sich bei ihnen erst später ein. Es lohnt sich auch für uns, nicht gleich aufzugeben, wenn wir die tieferen Zusammenhänge des Glaubens nicht gleich verstehen.


Sozialreferat der Diözese Linz (2015)

Als sich viele Menschen, die sich für Jesus interessierten, sich von ihm abwandten, weil sie die Herausforderung des Glaubens, wie er ihm wichtig war, nicht wagten, ließ er auch seinen Jüngern die Freiheit, ihre eigenen Wege zu gehen. Auch Josua stellt dem Volk die Vertrauensfrage. Sie sollen entscheiden, ob sie sich auf neue Weise versklaven wollen oder die von Gott geschenkte Freiheit leben wollen. Auch wir stehen vor der Entscheidung, uns nicht die Abhängigkeit neue Götzen zu begeben.


Christoph Enzinger (2015)

Die verbreitete Meinung, sich irgendwann einmal für oder gegen Gott entscheiden zu müssen, verhindert oft einen anderen Zugang zum Glauben: sich einfach der Liebe Gottes öffnen. Mystiker leben ausgerichtet auf Gott. Auch wir können uns immer wieder der Gegenwart Gottes vergewissern und uns auf ihn ausrichten.


Norbert Riebartsch (2012)


Claudia Simonis-Hippel (2012)


Emmerich Beneder (2012)


Klemens Nodewald (2009)


Max Angermann (2009)


Bernhard Rathmer (2009)


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