Lesung aus dem Buch Deuteronomium:
Mose sprach zum Volk:
Und nun, Israel,
hör auf die Gesetze und Rechtsentscheide,
die ich euch zu halten lehre!
Hört und ihr werdet leben,
ihr werdet in das Land,
das der HERR, der Gott eurer Väter, euch gibt,
hineinziehen und es in Besitz nehmen.
Siehe, hiermit lehre ich euch,
wie es mir der HERR, mein Gott, aufgetragen hat,
Gesetze und Rechtsentscheide.
Ihr sollt sie innerhalb des Landes halten,
in das ihr hineinzieht, um es in Besitz zu nehmen.
Ihr sollt sie bewahren und sollt sie halten.
Denn darin besteht eure Weisheit
und eure Bildung in den Augen der Völker.
Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennenlernen,
müssen sie sagen:
In der Tat,
diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk.
Denn welche große Nation hätte Götter,
die ihr so nah sind, wie der HERR, unser Gott, uns nah ist,
wo immer wir ihn anrufen?
Oder welche große Nation
besäße Gesetze und Rechtsentscheide,
die so gerecht sind wie alles in dieser Weisung,
die ich euch heute vorlege?
Jedoch, nimm dich in Acht,
achte gut auf dich!
Vergiss nicht die Ereignisse,
die du mit eigenen Augen gesehen,
und die Worte, die du gehört hast!
Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn!
Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein!
Kv: Jerusalem, preise den Herrn! - Kv
Oder GL 78,1)
Jerusalem, rühme den HERRN! *
Lobe deinen Gott, Zion!
Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht, *
die Kinder in deiner Mitte gesegnet. - Kv
Er sendet seinen Spruch zur Erde, *
in Eile läuft sein Wort dahin.
Er gibt Schnee wie Wolle, *
Reif streut er aus wie Asche. - Kv
Er verkündet Jakob sein Wort, *
Israel seine Gesetze und seine Entscheide.
An keinem anderen Volk hat er so gehandelt, *
sie kennen sein Recht nicht. - KV
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Denkt nicht,
ich sei gekommen,
um das Gesetz und die Propheten aufzuheben!
Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben,
sondern um zu erfüllen.
Amen, ich sage euch:
Bis Himmel und Erde vergehen,
wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen,
bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt
und die Menschen entsprechend lehrt,
der wird im Himmelreich der Kleinste sein.
Wer sie aber hält und halten lehrt,
der wird groß sein im Himmelreich.
Keine Inhalte für diese Messfeier vorhanden
Herr, bleibe bei uns
bei dem, was jetzt ansteht.
Lass mich meine Worte so wählen,
dass ich sie nicht bereue.
Lass mich klar sein und deutlich,
aber auch fair und nicht verletzend,
jedenfalls so gut, wie es irgend geht.
Ja, ich bin voller Wut und Zorn,
wenn ich an den Grund des Streites denke.
Sei Du die Versöhnung,
die ich noch nicht hinbekomme.
Sei Du der Schritt,
den wir aufeinander zugehen,
sei du die Hand, die ausgestreckt wird,
wenn das Unwetter verklungen ist.
Sei Du die Insel im Sturm
unserer Auseinandersetzung.
Sei Du die Planke, die uns wieder an Land führt.
Sei du der Anfang, der möglich wird,
auch wenn jetzt alles dagegen spricht.
Wache, Herr, über das, was jetzt kommt.
Amen.
Aus: Stefan Wahl, Ungehobelte Gebete, Würzburg 2016.
Wenn ich nervös bin, habe ich diese Sache, dass ich zu viel rede
Manchmal kann ich zur Hölle nochmal nicht still sein
Es ist als ob ich jemandem erzählen muss, irgendjemandem der zuhört
Und das ist wo ich anscheinend Scheiße baue
Yeah, ich vergesse die Konsequenzen
Für eine Minute dort verliere ich meine Sinne
Und in der Hitze des Augenblicks fängt mein Mund an
Die Worte beginnen zu fließen, oh
Aber ich wollte dich nie verletzen
Ich weiß, es ist Zeit, dass ich lerne,
die Leute, die ich liebe so zu behandeln wie ich geliebt werden will
Das ist eine Lektion, die ich gelernt habe
Ich hasse es, dass ich dich im Stich gelassen habe
Und ich fühle mich deswegen so schlecht
Ich denke Karma kommt wieder zurück
Denn jetzt bin ich die eine, die verletzt ist
Und ich hasse, dass ich dich im Glauben gelassen habe
Dass das Vertrauen , welches wir hatten gebrochen ist
Sag mir nicht, du kannst mir nicht vergeben
Denn niemand ist perfekt
Nein, nein, nein, nein, nein ,nein, nein, niemand ist perfekt nein
Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte
Ich schwöre, ich würde nie diese Linie gekreuzt haben
Ich sollte es für mich behalten
Aber nein, Ich ging und erzählte der ganzen Welt wie ich mich fühle und oh
Also sitze ich und realisiere
Mit diesen Tränen in meinen Augen
Ich muss mich ändern, wenn ich dich für immer behalten will
Ich verspreche, dass ich es versuchen werde
Aber ich wollte dich nie verletzen
Ich weiß, es ist Zeit, dass ich lerne,
die Leute, die ich liebe so zu behandeln wie ich geliebt werden will
Das ist eine Lektion, die ich gelernt habe
Ich hasse es, dass ich dich im Stich gelassen habe
Und ich fühle mich deswegen so schlecht
Ich denke Karma kommt wieder zurück
Denn jetzt bin ich die eine, die verletzt ist
Und ich hasse, dass ich dich im Glauben gelassen habe
Dass das Vertrauen , welches wir hatten gebrochen ist
Sag mir nicht, du kannst mir nicht vergeben
Denn niemand ist perfekt
Nein, nein, nein, nein, nein ,nein, nein, niemand ist perfekt
Ich bin kein Heiliger, nein, keineswegs, aber was ich getan habe, es war nicht cool
Aber ich schwöre, dass ich dir das nie mehr antun werde
Ich bin kein Heiliger, nein, keineswegs, aber was ich getan habe, es war nicht cool
Aber ich schwöre, dass ich dir das nie mehr antun werde
Ich hasse es, dass ich dich im Stich gelassen habe
Und ich fühle mich deswegen so schlecht
Ich denke Karma kommt wieder zurück
Denn jetzt bin ich die eine, die verletzt ist
Und ich hasse, dass ich dich im Glauben gelassen habe
Dass das Vertrauen , welches wir hatten gebrochen ist
Sag mir nicht, du kannst mir nicht vergeben
Denn niemand ist perfekt nein
Ich hasse es, dass ich dich im Stich gelassen habe
Und ich fühle mich deswegen so schlecht
Ich denke Karma kommt wieder zurück
Denn jetzt bin ich die eine, die verletzt ist
Und ich hasse, dass ich dich im Glauben gelassen habe
Dass das Vertrauen , welches wir hatten gebrochen ist
Sag mir nicht, du kannst mir nicht vergeben
Denn niemand ist perfekt yeah yeah whoa
Erzähl mir nicht, erzähl nicht
Erzähl mir nicht, du kannst mir nicht vergeben
Nein, nein, nein, nein
Denn niemand ist perfekt, nein
Jessie J (Jessica Ellen Cornish):
www.songtexte.com/uebersetzung/jessie-j/nobodys-perfect-deutsch-43d6fbaf.html
Engl. Originalversion unter:
http://www.songtexte.com/songtext/jessie-j/nobodys-perfect-bbf2982.html
Es ist nicht wichtig,
immer im Mittelpunkt zu stehen.
Es ist nicht wichtig,
immer an der Spitze zu sein.
Es ist nicht wichtig,
immer Recht zu haben.
Es ist nicht wichtig,
immer der Stärkere zu sein.
Wichtig ist es, sich nicht mit fremden Federn zu schmücken.
Wichtig ist es,
niemanden an die Wand zu drücken.
Wichtig ist es,
die Meinung anderer zu respektieren.
Wichtig ist es,
dem Schwachen beizustehen.
Guter Gott, hilf mir zu erkennen,
was in meinem Leben wirklich wichtig ist.
Aus: Gebete für das ganze Leben, Bennoverlag, Leipzig 2004.

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In diesen Versen (17–19 und auch noch 20) bestimmt der Evangelist das Verhältnis der judenchristlichen Gemeinde, an die er schreibt, zur Tora und zum Judentum überhaupt. Die Christen sind bereits aus der Synagoge ausgeschlossen, wollen aber trotzdem bewußt an ihrer Herkunft festhalten. Sie halten sich deshalb streng an die Vorschriften des jüdischen Gesetzes. Möglicherweise müssen sie sich auch gegen den Vorwurf der jüdischen Mitbewohner wehren, die Judenchristen würden die Tora verwerfen.
Hinter dem Vers 18 steht die Auffassung: Es gibt große und kleine Gesetze und es gibt in Gottesreich verschiedene Plätze. Vielleicht spiegeln diese Verse auch schon die Auseinandersetzung mit der Heidenmission wieder: Der (Heiden-)Christ, der nicht alle Gesetze der Tora einhält, ist deshalb auch nicht vom Reich Gottes ausgeschlossen. - Das Ringen um die Toleranz gegenüber anderen (Lehr-)Meinungen ist auch der Kirche unserer Tage nicht fremd.
Der Vers 5,20 erfüllt eine Brückenfunktion. Er faßt den Inhalt des Vorspruchs (5,17-19) zusammen und ist zugleich die Überschrift des Hauptteils (5,21 - 7,11).
Die Gerechtigkeit, die Lebensführung nach dem Willen Gottes, ist Bedingung für das Eingehen in das Himmelreich. Sie muß weit größer sein als die der Pharisäer. Für Jesus ist in der Darstellung des Matthäusevangeliums das Liebesgebot die Mitte des Gesetzes (5,43-48; 22,35-40; 24,12). Nicht sklavisches Anklammern an die Bestimmungen des Gesetzes, sondern die Erfüllung des Liebesgebotes ist die "größere Gerechtigkeit". - Auch dieser Grundsatz hat für uns heute nichts von seiner Aktualität verloren.
Der Abschnitt 5,21-37 enthält 4 der insgesamt 6 Antithesen der Bergpredigt (5,21-48). In den Antithesen wird immer einer Vorschrift des Ersten Testamentes eine Forderung Jesu gegenübergestellt. Die Formulierung "daß gesagt worden ist" ist eine Umschreibung für: Gott hat gesagt. "Die Alten" meint die Generation, die den Exodus erlebt hat.
Die 1. Antithese erklärt den Zorn für genauso verwerflich wie das Töten. Der Christ soll mit seiner ganzen Einstellung und in seinem gesamten Verhalten auf das Wohl des "Bruders", des Volksgenossen, bedacht sein.
In der 2. Antithese wird aus der Tora die uns als 6. Gebot bekannte Stelle zitiert (Ex 20,14; Dtn 5,18). Jesus verschärft dieses Gebot. Nicht erst eine bestimmte Handlung wie der vollzogene Geschlechtsverkehr erfüllt den Tatbestand des Ehebruchs. Dieser beginnt bereits mit der Absicht, eine fremde Ehe zu verletzen.
Die 3. Antithese verurteilt die Möglichkeit der Ehescheidung, die in der Tora vorgesehen ist (vgl. Mk 10,1–12; Mt 5,31f; 19,1–2; Lk 16,18; 1 Kor 7,10f). Der Mann hat der Frau gegenüber eine Verantwortung, die jenseits aller Gesetze liegt, und der er sich auch nicht entziehen kann, indem er sich auf juridische Bestimmungen beruft.
Die 4. Antithese verbietet das Schwören (vgl. Jak 5,12). Alles Reden des Christen soll wahrhaftig sein. Unsere Wahrhaftigkeit darf sich nicht auf den Eid beschränken. Auf alles, was wir sagen, soll man sich verlassen können.
Die Antithesen zielen alle auf den ganzen Menschen. Mitmenschlichkeit kann sich nicht darin erschöpfen, nur bestimmte böse Handlungen zu unterlassen. Bloße Erfüllung von Geboten wird dem Nächsten nicht gerecht. Meine ganze Einstellung ist gefragt.
Der gesamte Text der 6 Antithesen ist für das Vortragen im Gottesdienst fast zu lang. Außerdem meinen namhafte Bibelwissenschatler, daß die dritte, fünfte und sechste Antithese nicht die gleiche Ursprünglichkeit wie die anderen drei beanspruchen können. Sie sind aus anderen überlieferten Jesusworten den ursprünglichen drei Antithesen nachgebildet worden. Die Kurzfassung beschränkt sich auf diese Versauswahl.
Inhaltlich greift Jesus das fünfte und sechste der zehn Gebote sowie das Schwurgesetz auf und stell mit einem sehr selbstbewußten "Ich aber sage euch" seine eigenen ethischen Forderungen gegenüber. Ihm geht es dabei weder um eine Erweiterung noch Verschärfung der Forderungen der überlieferten Gebote, sondern um eine Rückführung auf den ursprünglichen Sinn. Jesus hat eine neue Qualität der Rechtschaffenheit im Auge.
Die Kernfrage, die mit der Rede beantwortet werden soll, lautet: Ist das Gesetz unabänderliche Norm für alle Zeiten oder dient es der Vorbereitung des Anbruchs einer neuen, messianischen Zeit. Jesus gibt die Antwort: Der Messias ist da und will vollenden, was das Gesetz will, ohne es zu verändern. Das Gesetz will Gerechtigkeit im Gleichstand - Jesus überspitzt das sogar noch und ruft dazu auf, Gerechtigkeit zu sehen als das Quentchen mehr zugunsten des Anderen.