Lesung aus dem Buch Exodus.
In jenen Tagen
sprach der Herr zu Mose:
Geh, steig hinunter,
denn dein Volk,
das du aus dem Land Ägypten heraufgeführt hast,
läuft ins Verderben.
Schnell sind sie von dem Weg abgewichen,
den ich ihnen vorgeschrieben habe.
Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht,
sich vor ihm niedergeworfen
und ihm Opfer geschlachtet,
wobei sie sagten: Das sind deine Götter, Israel,
die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben.
Weiter sprach der Herr zu Mose:
Ich habe dieses Volk gesehen
und siehe, es ist ein hartnäckiges Volk.
Jetzt lass mich, damit mein Zorn gegen sie entbrennt
und sie verzehrt!
Dich aber will ich zu einem großen Volk machen.
Mose aber besänftigte den Herrn, seinen Gott,
indem er sagte:
Wozu, Herr, soll dein Zorn gegen dein Volk entbrennen,
das du mit großer Macht und starker Hand
aus dem Land Ägypten herausgeführt hast.
Wozu sollen die Ägypter sagen können:
In böser Absicht hat er sie herausgeführt,
um sie im Gebirge umzubringen
und sie vom Erdboden verschwinden zu lassen?
Lass ab von deinem glühenden Zorn
und lass dich das Unheil reuen,
das du deinem Volk antun wolltest!
läuft ins Verderben.
Denk an deine Knechte,
an Abraham, Ísaak und Israel,
denen du selbst geschworen
und gesagt hast:
Ich will eure Nachkommen zahlreich machen
wie die Sterne am Himmel,
und: Dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe,
will ich euren Nachkommen geben
und sie sollen es für immer besitzen.
Da ließ sich der Herr das Unheil reuen,
das er seinem Volk angedroht hatte.
Kv: Denk an uns, Herr, aus Liebe zu deinem Volk! – Kv
(GL 639,1)
Sie machten am Horeb ein Kalb *
und warfen sich nieder vor dem Gussbild.
Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein *
gegen das Abbild eines Stieres, der Gras frisst. – Kv
Sie vergaßen Gott, ihren Retter, *
der einst in Ägypten Großes vollbrachte,
Wunder im Land Hams,
Furcht erregende Taten am Roten Meer. – Kv
Da sann er darauf, sie zu vertilgen, /
wäre nicht Mose gewesen, sein Erwählter. *
Der trat vor ihn in die Bresche, seinen Grimm abzuwenden vom Vernichten.
Sie verschmähten das köstliche Land, *
sie glaubten nicht seinem Wort. – Kv
Aus dem heiligen Evangleium nach Johannes.
In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden:
Wenn ich über mich selbst Zeugnis ablege,
ist mein Zeugnis nicht wahr;
ein anderer ist es, der über mich Zeugnis ablegt,
und ich weiß:
Das Zeugnis, das er über mich ablegt, ist wahr.
Ihr habt zu Johannes geschickt
und er hat für die Wahrheit Zeugnis abgelegt.
Ich aber nehme von keinem Menschen ein Zeugnis an,
sondern ich sage dies nur, damit ihr gerettet werdet.
Jener war die Lampe, die brennt und leuchtet,
doch ihr wolltet euch nur eine Zeit lang an ihrem Licht erfreuen.
Ich aber habe ein gewichtigeres Zeugnis als das des Johannes:
Die Werke, die mein Vater mir übertragen hat,
damit ich sie zu Ende führe,
diese Werke, die ich vollbringe, legen Zeugnis dafür ab,
dass mich der Vater gesandt hat.
Auch der Vater selbst, der mich gesandt hat,
hat über mich Zeugnis abgelegt.
Ihr habt weder seine Stimme je gehört
noch seine Gestalt gesehen
und auch sein Wort bleibt nicht in euch,
weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat.
Ihr erforscht die Schriften,
weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben;
gerade sie legen Zeugnis über mich ab.
Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen,
um das Leben zu haben.
Ehre von Menschen nehme ich nicht an.
Ich habe euch jedoch erkannt,
dass ihr die Liebe zu Gott nicht in euch habt.
Ich bin im Namen meines Vaters gekommen
und ihr nehmt mich nicht an.
Wenn aber ein anderer in seinem eigenen Namen kommt,
dann werdet ihr ihn annehmen.
Wie könnt ihr zum Glauben kommen,
wenn ihr eure Ehre voneinander annehmt,
nicht aber die Ehre sucht, die von dem einen Gott kommt?
Denkt nicht, dass ich euch beim Vater anklagen werde;
Mose klagt euch an, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt.
Wenn ihr Mose glauben würdet,
müsstet ihr auch mir glauben;
denn über mich hat er geschrieben.
Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt,
wie könnt ihr dann meinen Worten glauben?
Gotteslob Nr. 272: Zeige uns, Herr, deine Allmacht und Güte
1. Zeige uns, Herr, deine Allmacht und Güte;
komm uns zu Hilfe mit göttlicher Kraft!
Mit deinem Beistand uns allzeit behüte,
der uns befreit und Geborgenheit schafft.
Hör unser Bitten; die Angst in uns wende;
Feuer des Heiligen Geistes uns sende!
2. Hilf unserm Glauben, wenn mutlos wir werden;
Lichtblick und Freude erblühen aus dir.
Dein Reich des Friedens lass wachsen auf Erden;
Werkzeuge deiner Verheißung sind wir.
Lehr uns aus Glaube und Liebe zu handeln
und so uns selbst und die Welt zu verwandeln.
3. Ruf uns zur Umkehr, sooft wir versagen;
du bist barmherzig, vergibst uns die Schuld.
Antwort bist du in verzweifeltem Fragen;
lehr uns Verzeihen, Vertrauen, Geduld.
Du hast für uns deinen Sohn hingegeben,
Worte und Taten, aus denen wir leben.
T: Raymund Weber 1982; M: bei Johann Anastasius Freylinghausen 1708.
Lesung aus dem Buch Exodus
Der HERR sprach zu Mose:
Geh, steig hinunter,
denn dein Volk,
das du aus dem Land Ägypten heraufgeführt hast,
läuft ins Verderben.
Schnell sind sie von dem Weg abgewichen,
den ich ihnen vorgeschrieben habe.
Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht,
sich vor ihm niedergeworfen
und ihm Opfer geschlachtet,
wobei sie sagten:
Das sind deine Götter, Israel,
die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben.
Weiter sprach der HERR zu Mose:
Ich habe dieses Volk gesehen
und siehe, es ist ein hartnäckiges Volk.
Jetzt lass mich,
damit mein Zorn gegen sie entbrennt
und sie verzehrt!
Dich aber will ich zu einem großen Volk machen.
Mose aber besänftigte den HERRN, seinen Gott,
indem er sagte:
Wozu, HERR,
soll dein Zorn gegen dein Volk entbrennen,
das du mit großer Macht und starker Hand
aus dem Land Ägypten herausgeführt hast.
Wozu sollen die Ägypter sagen können:
In böser Absicht hat er sie herausgeführt,
um sie im Gebirge umzubringen
und sie vom Erdboden verschwinden zu lassen?
Lass ab von deinem glühenden Zorn
und lass dich das Unheil reuen,
das du deinem Volk antun wolltest!
Denk an deine Knechte,
an Abraham, Isaak und Israel,
denen du selbst geschworen und gesagt hast:
Ich will eure Nachkommen zahlreich machen
wie die Sterne am Himmel,
und: Dieses ganze Land,
von dem ich gesprochen habe,
will ich euren Nachkommen geben
und sie sollen es für immer besitzen.
Da ließ sich der HERR das Unheil reuen,
das er seinem Volk angedroht hatte.
Also doch. Gott ist zornig. Es reicht ihm offensichtlich. Auch heute in der Zeit der Pandemie werden Stimmen laut, dass sie eine Strafe Gottes sei – für unseren Lebensstil, unsere Gottvergessenheit usw. Aber was wäre das denn für ein Gott, der dafür auch daran unschuldige Arme in den Elendsvierteln dieser Welt sterben lässt? Nein, das ist nicht mein Gott, auch wenn ich die Frage nach dem „Warum“ nicht beantworten kann. Aber Fragen habe ich an ihn. Auch Mose fragt. Aber nicht irgendwen: Er fragt Gott. Fragen haben viele Menschen auch heute: Wieso kommt das jetzt? Wo wird es uns hinführen? Was wird aus mir werden? Werden wir wieder so leben können wie bisher? Wie lange dauert es? Warum trifft es mich? Warum sterben so viele Menschen? Wie sieht die Zukunft aus?
Mose stellt Gott seine Fragen. Lassen Sie auch uns Gott unsere Fragen stellen. Gott hält auch unsere Fragen aus. Machen wir aus unseren Fragen ein Gebet. Trauen wir uns, nur mit unseren Fragen zu beten.
In den Psalmen unserer Bibel gibt es die Erfahrung, dass sich im Stellen der Fragen nach und nach neue Horizonte auftun; dass sich ein Sinn eröffnet, der vorher nicht zu ahnen war. Oder dass Gott auch mitten in den Fragen als der Treue erfahren wird, der sich an der Seite seiner Menschen hält und Zukunft eröffnet. Eine Zukunft, die vielleicht ganz anders aussieht als die, von der wir bisher ausgegangen sind und für die wir die nötigen Schritte tun können.
Mit welchen Fragen möchten Sie heute beten?
(Zeit, um Fragen auszusprechen)
V: Solange wir leben, suchen wir nach Halt.
Wir schauen nach rechts und links
und tasten nach festem Boden unter den Füßen.
Glaubend strecken wir uns aus nach Gott.
Doch wer glaubt, kennt auch Zweifel.
Im Glauben vereint, bitten wir,
Gott möge unseren Glauben stärken.
V/A: Ich glaube, Herr. Hilf meinem Unglauben!
V: Du Gott der Suchenden. A: Ich glaube, Herr …
V: Du Gott der Fragenden. A: …
V: Du Gott der Zweifelnden. A: …
V: Du Gott der Mutlosen. A: …
V: Du Gott der Schwachen. A: …
V: Du Gott der Gescheiterten. A: …
V: Du Gott der Gefangenen. A: …
V: Du Gott der Sterbenden. A: …
Herr, du bist treu.
Wenn uns auch Zweifel und Unsicherheit erdrücken.
So bleibst du dennoch nahe.
Du bist vertraut mit allen unseren Wegen.
Du umgibst uns von allen Seiten
und hast deine Hand auf uns gelegt.
Daran dürfen wir glauben.
Daran dürfen wir uns festhalten.
Amen.
Gott segne unsere Fragen.
Gott führe uns zum Vertrauen
Gott lasse uns die nötigen Schritte in die Zukunft sehen.
Dazu segne uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.
Gotteslob Nr. 446: Lass uns in deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun.
1. Lass uns in deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun.
Gib uns den Mut, voll Glauben, Herr, heute und morgen zu handeln.
2. Lass uns in deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun.
Gib uns den Mut, voll Liebe, Herr, heute die Wahrheit zu leben.
3. Lass uns in deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun.
Gib uns den Mut, voll Hoffnung, Herr, heute von vorn zu beginnen.
4. Lass uns deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun.
Bis uns den Mut, voll Glauben, Herr, mit dir zu Menschen zu werden.
T u. M: Kurt Rommel 1964.
Zusammengestellt von Sr. Anneliese Herzig MSsR, Wien
Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten
und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe,
besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms,
um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle,
die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen,
niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt,
dass die Zahlen zurückgehen,
dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist,
dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können,
dass Du allein ewig bist,
dass im Leben so vieles unwichtig ist,
was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles,
was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.
Danke!
Johannes Hartl, Theologe, Augsburger Gebetshaus
Wer unterm Schutz des Höchsten steht (GL 424)
1) Wer unterm Schutz des Höchsten steht, im Schatten des Allmächtgen geht,
wer auf die Hand des Vaters schaut, sich seiner Obhut anvertraut,
der spricht zum Herrn voll Zuversicht: Du meine Hoffnung und mein Licht,
mein Hort, mein lieber Herr und Gott, dem ich will trauen in der Not.
2) Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, wo immer ihn Gefahr umstellt;
kein Unheil, das im Finstern schleicht, kein nächtlich Grauen ihn erreicht.
Denn seinen Engeln Gott befahl, zu hüten seine Wege all,
dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße und verletzt mög sein.3)
Denn dies hat Gott uns zugesagt: Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinen Schutz erfährt; und wer mich anruft, wird erhört.
Ich will mich zeigen als sei Gott, ich bin ihm nah in jeder Not;
des Lebens Fülle ist sein Teil, und schauen wird er einst mein Heil.
1. Du Sonne der Gerechtigkeit,
Christus, vertreib in uns die Nacht,
dass mit dem Licht des neuen Tags
auch unser Herz sich neu erhellt.
2. Du schenkst uns diese Gnadenzeit,
gib auch ein reuevolles Herz
und führe auf dem Weg zurück,
die deine Langmut irren sah.
3. Es kommt der Tag, dein Tag erscheint,
da alles neu in Blüte steht;
der Tag, der unsre Freude ist,
der Tag, der uns mit dir versöhnt.
4. Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied. - Amen.
Youtube-Version:
https://www.youtube.com/watch?v=41cSIWZnPrk
Originaltitel: Zolang er mensen zijn op aarde, Text: Huub Oosterhuis, Übertragung: Dieter Trautwein.
Herr, ich bin dein Eigentum,
dein ist ja mein Leben,
mir zum Heil und dir zum Ruhm
hast du mir’s gegeben.
Väterlich führst du mich
auf des Lebens Wegen
meinem Ziel entgegen.
Deine Treue wanket nicht,
du wirst mein gedenken,
wirst mein Herz in deinem Licht
durch die Zeit hin lenken.
So weiß ich, du hast mich
in die Hand geschrieben,
ewig mich zu lieben.
Gib auch, dass ich wachend sei,
Herr, an deinem Tage,
und das Licht der Gnaden treu
durch mein Leben trage.
Dass ich dann fröhlich kann
dir am End der Zeiten
Herr, entgegenschreiten.
Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott. der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.
Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?
Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und laß mich unter deinen Söhnen leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.
Originaltitel: Ik sta voor U
Text: Huub Oosterhuis
Übertragung: Lothar Zenetti
Herr, unser Herr, wie bist du zugegen
und wie unsagbar nah bei uns.
Allzeit bist du um uns in Sorge,
in deiner Liebe birgst du uns.
Du bist nicht fern, denn die zu dir beten
wissen, dass du uns nicht verlässt.
Du bist so menschlich in unsrer Mitte,
dass du wohl dieses Lied verstehst.
Du bist nicht sichtbar für unsre Augen,
und niemand hat dich je gesehn.
Wir aber ahnen dich und glauben,
dass du uns trägst, dass wir bestehen.
Guter Gott, dein Sohn ist für uns Mensch geworden und geht alle unsere Wege mit.
Wir bitten dich:
Unsere Fürbitten fassen wir zusammen und bekräftigen wir, in dem wir das Gebet des Herrn sprechen:
Herr, Du Gott des Lebens,
betroffen von der Not der Corona-Krise kommen wir zu Dir.
Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist
und bitten um Heilung für alle Erkrankten.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,
und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung.
Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.
Wir danken Dir für alle, die mit vielfältigen Diensten
die Sicherheit und Versorgung unseres Landes aufrecht erhalten.
Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne mussten,
sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.
Stärke die Herzen der alten und pflegebedürftigen Menschen,
berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,
dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.
Von ganzem Herzen flehen wir, dass die Epidemie abschwillt
und dass die medizinischen Einrichtungen auch künftig
den übermäßigen Anforderungen entsprechen können.
Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt
und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität.
Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen.
Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.
Wir sind sterbliche Wesen und können nicht alles kontrollieren.
Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend.
Getragen vom Frieden, der von Dir kommt, werden wir die Krise bestehen.
Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,
Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht
und macht uns bereit – offen und aufmerksam für das Leben.
Jesus, wir vertrauen auf Dich!
Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer,
Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes, bittet für uns! Amen.
www.dibk.at/Meldungen/Gebet-in-der-Coronakrise
Gedenke, o Herr unser Gott, auch Deines ganzen Volkes,
gieß auf alle den Reichtum Deines Erbarmens aus ...
derjenigen, die wir aus Unwissenheit, Vergeßlichkeit und der Menge der Namen nicht erwähnt haben,
gedenke Du selbst, o Gott;
denn Du kennst eines jeden Alter und Namen,
und jeder ist Dir vom Mutterschoße an bekannt.
Denn Du, o Gott, bist die Hilfe der Hilflosen,
die Hoffnung der Hoffnungslosen ...
und der Arzt der Kranken.
Werde selbst allen alles,
da Du einen jeden kennst, seine Bitten, sein Haus und sein Bedürfnis.
Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Gott Vater, Schöpfer der Welt,
du bist allmächtig und barmherzig.
Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.
Schau auf deine Kinder,
die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden,
um Kraft, Erlösung und Trost zu suchen.
Befreie uns von Krankheit und Angst,
heile unsere Kranken,
tröste ihre Familien,
gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit,
den Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft,
den Verstorbenen das ewige Leben.
Verlasse uns nicht im Moment der Prüfung,
sondern erlöse uns von allem Bösen.
Darum bitten wir dich,
der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst und herrschst bis in alle Ewigkeit. Amen.
Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Gott unser Vater,
wir kommen in unserer Not zu dir,
um dich um Schutz vor dem Corona-Virus zu bitten,
der Leben gekostet hat
und viel Schaden über die Menschen bringt.
Wir beten um deine Gnade:
Für die Menschen, die das Virus erforschen
und gegen seine Verbreitung kämpfen.
Führe die Hände und Gedanken der Mediziner,
auf dass sie den Kranken dienen
durch ihr Können und ihr Mitgefühl,
und der Regierenden und Helfenden,
die auf der Suche nach einer Heilung
und einer Lösung der Epidemie sind.
Wir beten für die Kranken.
Mögen sie bald wieder gesund werden.
Gewähre all das durch unseren Herrn, Jesus Christus, deinen Sohn,
der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des heiligen Geistes,
jetzt und in Ewigkeit. Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Herr Jesus Christus,
du bist das Brot des Lebens und der einzig wahre Weinstock.
Ich glaube, dass du wirklich anwesend bist
im heiligsten Sakrament der Eucharistie.
Ich suche dich.
Ich preise dich und bete dich an.
Da ich dich nicht empfangen kann
im eucharistischen Brot und Wein
bete ich, dass du in mein Herz und meine Seele kommst,
damit ich mit dir vereint sein kann
durch deinen allmächtigen und allgegenwärtigen Heiligen Geist.
Lass mich dich empfangen und von dir genährt werden.
Werde für mich das Manna in meiner Wüste,
das Brot der Engel
für meine sehr menschliche Reise durch die Zeit,
ein Vorgeschmack auf das himmlische Festmahl
und Trost in der Stunde meines Todes.
Ich erbitte all dies im Vertrauen darauf, dass du selbst
unser Leben, unser Friede und unsere immerwährende Freude bist.
Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Beten wir für alle Menschen,
die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die unter der Angst vor der Ansteckung leiden,
für alle, die die Quarantäne einhalten,
für alle, die sich in den Spitälern um die Kranken kümmern,
für alle, die in der Forschung den Virus bekämpfen,
und für die Politiker, die gewichtige Entscheidungen treffen, dass Gott uns bewahre und uns den Weg durch diese Zeit weise.
Akklamation nach jeder Anrufung: Erbarme dich unser!
Du heiliger Gott. (Jes 6,1-3)
Du gerechter Gott.
Du langmütiger Gott. (Ex 34,6)
Du Gott, reich an Huld. (Ex 34,6)
Du treuer Gott. (Ex 34,6)
Du geduldiger Gott. (Röm 15,5)
Gott des Mitleids mit den Leidenden. (Ps 106,44f)
Vater des Erbarmens und Gott allen Trostes. (2 Kor 1,3)
Gott, der uns tröstet wie eine Mutter. (Jes 66,13)
Gott, in dessen Schoss wir geborgen sind. (Hos 11)
Gott, an dessen Brust wir ruhen können. (Ps 131)
Gott, der uns nie vergisst. (Jes 49,15)
Gott, dessen Namen wir kennen. (Ex 3,14)
Gott, der uns eingezeichnet hat in seine Hände. (Jes 49,16)
Gott, der uns beim Namen ruft. (Jes 43,1)
Gott, dem wir gehören. (Jes 43,1)
Gott mit uns. (Mt 1,23)
Gott für uns. (Röm 8,31ff)
Gott, der uns aus der Gefangenschaft herausführt. (Ex 13,17-14,31)
Gott der Armen und Kleinen und Hilflosen. (Lk 1,46-55)
Gott, dessen Güte reicht soweit der Himmel ist. (Ps 36,5)
Gott aller, die sich plagen und schwere Lasten zu tragen haben. (Mt 11,28ff)
Gott, der weiss, was wir brauchen. (Mt 6,8)
Gott, der die Verlorenen sucht. (Mt 18,12-14)
Gott, der grösser ist als unser Herz.(1 Joh 3,20)
Gott, der den Hoffnungslosen Hoffnung gibt. (Röm 15,13)
Gott, der uns Sündern gnädig ist. (Lk 18,9-14)
Gott, dessen Erbarmen uns aus dem Tod rettet. (Eph 4,24)
Gott, unser Retter.
Gott des Lebens.
Du unsagbar grosser Gott.
Du leidenschaftlich liebender Gott.
Du unbegreiflich verzeihender Gott. (Lk 15,11-32)
Du masslos gnädiger Gott.
Du unendlich gütiger Gott.
Du barmherziger Gott.
Die Litanei ist stark von biblischen Texten inspiriert. Bei den meisten Anrufungen sind deshalb entsprechende Bibelstellen angegeben. Wenn keine Bibelstelle angegeben ist, bedeutet dies, dass dieser Aspekt der Barmherzigkeit Gottes sich an vielen Stellen der Bibel findet.
Die Bitten haben Schwestern der Zisterzienserinnenabtei Magdenau formuliert - herzlichen Dank!
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.
(Stilles Gebet)
Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz (www.liturgie.ch)
Guter Gott,
ich fühle mich nicht wohl und habe immer wieder Angst. So viele Fragen schießen durch meinen Kopf. Wie geht es jetzt weiter? Bleibe ich gesund? Habe ich auch schon den Virus? Wie geht es den erkrankten Menschen bei uns und überall?
Mit all diesen Ängsten und Zweifeln komme ich zu Dir.
Du bist doch der liebe Gott seit meinen Kindertagen.
Ich schaue auf deinen Sohn am Kreuz, der all die Ängste und Nöte von uns Menschen selbst durchleben musste. Und ich sehe die vielen Kreuze in unseren Tagen, die Leid und Trauer bringen, die Hoffnung auf eine Zukunft zerstören.
Bist du der gute Gott, der auch jetzt zu mir steht?
Ich will glauben, dass Du mir nah bist in deiner Liebe.
Ich will vertrauen, dass Du treu bleibst in deiner Kraft der Nähe. Ich will hoffen, dass du mich erfüllst mit deiner Barmherzigkeit.
Guter Gott, gib uns deinen Geist der Solidarität und Stärke, der Hoffnung und Zuversicht. Lass uns erkennen, was jetzt wichtig ist und zählt.
Du bist der gute Gott, der uns befreit und begleitet! Lass uns in diesem Glauben die nächsten Schritte wagen. Amen.
https://mk-online.de/
Heiliger Sebastian,
du warst und bleibst für viele Menschen
ein machtvoller Fürsprecher in Zeiten der Not.
Wir bitten dich demütig:
Erbitte uns die Gesundheit an Leib und Seele.
Beschütze uns vor einer Erkrankung durch den Corona-Virus.
Gib uns Klugheit in der rechten Sorge um unsere Gesundheit,
frei von Ängstlichkeit als auch von Gleichgültigkeit.
Stärke unser Vertrauen, dass unser Leben in Gottes Hand geborgen ist.
Das erbitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
https://www.pfarre-gisingen.at/sebastian/gebet-zum-hl-sebastian-um-schutz-vor-dem-coronavirus/
Allmächtiger, ewiger Gott,
von Dir empfängt das ganze Universum Energie, Existenz und Leben,
wir kommen zu Dir und bitten um Dein Erbarmen,
weil wir heute die Zerbrechlichkeit der Menschheit
in der Erfahrung einer neuen Virusepidemie spüren.
Wir glauben, dass Du den Lauf der menschlichen Geschichte lenkst
und dass Deine Liebe unser Schicksal in der Not zum Besseren wenden kann.
Deswegen vertrauen wir Dir die Kranken und ihre Familien an:
Schenke Ihnen durch das Ostergeheimnis Deines Sohnes
Heil und gib Heilung ihrem Leib und ihrem Geist.
Hilf jedem Mitglied der Gesellschaft, seine Pflicht zu erfüllen,
und stärke den Geist der gegenseitigen Solidarität.
Stehe Ärzten und Pflegekräften, Erzieherinnen und Sozialarbeitern
in der Erfüllung ihres Dienstes bei.
Du, der Du unser Trost in der Schwachheit bist,
wende auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria
und aller heiligen Ärzte und Krankenpfleger jedes Übel von uns ab.
Befreie uns von der Epidemie, die uns gerade plagt,
damit wir gelassen zu unserem alltäglichen Leben zurückkehren
und Dich mit erneuertem Herzen loben und Dir danken können.
Dir vertrauen wir uns an,
zu Dir erheben wir auf die Fürsprache Mariens, der Helferin der Menschen,
unsere Bitte durch Christus unseren Herrn. Amen.
(Dieses Gebet wird derzeit von der Don Bosco Familie weltweit gebetet; nach einem Gebet von Erzbischof Cesare Nosiglia,Turin)
https://www.donbosco4youth.at/de/news/details/novene-zu-maria-der-hilfe-der-christen-coronavirus.html
Gott, du bist barmherzig und treu,
ein guter Hirte.
Du kennst die Wege, die wir gegangen sind,
auch die, über die wir nicht reden.
Du kennst auch die Strecken, die vor uns liegen,
unser Erwartung, unsere Sorge.
Dir vertrauen wir uns an.
Wenn wir uns in Tiefen verlieren,
führe uns,
wenn wir an Höhepunkten übermütig werden,
bewahre uns,
wenn Durststrecken vor uns liegen,
richte uns auf.
Du lässt uns an deinem Tisch das Leben schmecken.
In Christus, unserem Herrn.

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