Lesung aus dem zweiten Buch Daniel.
In jenen Tagen sagte Nebukadnezzar:
Ist es wahr, Schadrach, Meschach und Abed-Nego:
Meinen Göttern dient ihr nicht
und das goldene Standbild, das ich errichtet habe,
verehrt ihr nicht?
Nun, wenn ihr bereit seid,
sobald ihr den Klang der Hörner, Pfeifen und Zithern,
der Harfen, Lauten und Sackpfeifen
und aller anderen Instrumente hört,
sofort niederzufallen und das Standbild zu verehren,
das ich habe machen lassen, ist es gut;
verehrt ihr es aber nicht,
dann werdet ihr noch zur selben Stunde
in den glühenden Feuerofen geworfen.
Wer ist der Gott, der euch retten könnte aus meiner Hand?
Schadrach, Meschach und Abed-Nego '
erwiderten dem König Nebukadnezzar:
Wir haben es nicht nötig, dir darauf zu antworten:
Siehe, unser Gott, dem wir dienen, er kann uns retten.
Aus dem glühenden Feuerofen
und aus deiner Hand, König, wird er uns retten.
Und wenn nicht, so sei dir, König, kundgetan,
dass wir deinen Göttern nicht dienen
und das goldene Standbild, das du errichtet hast, nicht verehren.
Da wurde Nebukadnezzar wütend;
sein Gesicht verzerrte sich vor Zorn
über Schadrach, Meschach und Abed-Nego.
Er ließ den Ofen siebenmal stärker heizen,
als man ihn gewöhnlich heizte.
Dann befahl er,
einige der stärksten Männer aus seinem Heer
sollten Schadrach, Meschach und Abed-Nego fesseln
und in den glühenden Feuerofen werfen.
Da wurden die Männer, wie sie waren
- in ihren Mänteln, Röcken und Mützen
und den übrigen Kleidungsstücken - gefesselt
und in den glühenden Feuerofen geworfen.
Aber der Engel des HERRN
war zusammen mit Asarja und seinen Gefährten
in den Ofen hinabgestiegen.
Er trieb die Flammen des Feuers aus dem Ofen hinaus.
Da erschrak der König Nebukadnezzar;
er sprang auf und fragte seine Räte:
Haben wir nicht drei Männer gefesselt ins Feuer geworfen?
Sie gaben dem König zur Antwort: Gewiss, König!
Er erwiderte:
Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen.
Sie sind unversehrt
und der vierte sieht aus wie ein Göttersohn.
Da rief Nebukadnezzar aus:
Gepriesen sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos.
Denn er hat seinen Engel gesandt und seine Diener gerettet.
Im Vertrauen auf ihn
haben sie lieber den Befehl des Königs missachtet
und ihr Leben dahingegeben,
als dass sie irgendeinen anderen
als ihren eigenen Gott verehrten und anbeteten.
GL 616,3
Gepriesen bist du, Herr, du Gott unsrer Väter,
Kv: Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit,
Kv: Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du, der in die Tiefen schaut und auf Kerubim thront.
Kv: Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft.
Kv: Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels.
Kv: Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit
sagte Jesus zu den Juden,
die zum Glauben an ihn gekommen waren:
Wenn ihr in meinem Wort bleibt,
seid ihr wahrhaft meine Jünger.
Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen
und die Wahrheit wird euch befreien.
Sie erwiderten ihm:
Wir sind Nachkommen Abrahams
und sind noch nie Sklaven gewesen.
Wie kannst du sagen: Ihr werdet frei werden?
Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch:
Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde.
Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus;
nur der Sohn bleibt für immer.
Wenn euch also der Sohn befreit,
dann seid ihr wirklich frei.
Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid.
Doch ihr sucht mich zu töten,
weil mein Wort in euch keine Aufnahme findet.
Ich sage, was ich beim Vater gesehen habe,
und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.
Sie antworteten ihm: Unser Vater ist Abraham.
Jesus sagte zu ihnen:
Wenn ihr Kinder Abrahams wärt,
würdet ihr die Werke Abrahams tun.
Jetzt aber sucht ihr mich zu töten,
einen Menschen, der euch die Wahrheit verkündet hat,
die ich von Gott gehört habe.
So hat Abraham nicht gehandelt.
Ihr vollbringt die Werke eures Vaters.
Sie entgegneten ihm:
Wir stammen nicht aus Unzucht,
sondern wir haben nur den einen Vater: Gott.
Jesus sagte zu ihnen:
Wenn Gott euer Vater wäre,
würdet ihr mich lieben;
denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen.
Ich bin nicht von mir aus gekommen,
sondern er hat mich gesandt.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Gotteslob Nr. 399: Gott loben in der Stille
1. Gott loben in der Stille:
mit Schweigen beten zu jeder Zeit,
bis er die Stimme zum Lob befreit.
Gott loben in der Stille.
2. Gott lieben ohne Ende:
hat er uns doch zuerst geliebt,
der seinen Sohn uns zur Seite gibt.
Gott lieben ohne Ende.
3. Gott leben alle Tage:
mit Staune sehen, was er getan,
und tun, was der zu tun begann.
Gott leben alle Tage.
4. Gott loben in der Stille.
Gott lieben, liebt er doch immerfort.
Gott leben, handeln nach seinem Wort.
Gott loben in der Stille.
(Text: Günter Balders 1984, Melodie: Huugo Nyberg 1903)
Guter Gott, am Ende dieses Tages komme ich zu dir. Ich schaue dankbar zurück. –
(Überlegen Sie, wofür Sie Gott heute danken möchten und schreiben Sie die Gedanken auf.
Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, sich an Kleinigkeiten zu erfreuen und unser Herz zu öffnen für das Gute, das Gott uns schenken möchte.)
Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle,
die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Tief berührt bin ich jedes Mal, wenn ich diesen Lobgesang Mariens bete. In diesen Worten stecken so viel Kraft und Hoffnung, so viel Zuversicht und Vertrauen. Gott wendet sich den Armen zuerst zu. Sie sind die ersten Adressat/innen der Frohen Botschaft. So unglaublich das zu sein scheint in unserer Welt, in der es so viele arme (einsame, versklavte, bedrohte, am Existenzminimum lebende…) Menschen gibt, in den Entwicklungsländern aber auch hier mitten unter uns: Gott kommt, um sie zu befreien. Dazu braucht es auch heute prophetische Menschen wie Maria.
Als Christ/in habe ich durch die Taufe den Auftrag, prophetisch zu leben. Das bedeutet für mich in erster Linie, meine Augen nicht vor der Not anderer zu verschließen, auf Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Ich kann ganz praktisch helfen. Besonders jetzt während der Corona-Krise bin ich in Gefahr, nur um selbst zu kreisen, mich zu bemitleiden, weil meine Kontakte eingeschränkt sind. Vielleicht muss ich sogar um meinen Arbeitsplatz fürchten oder es wird mir zu eng mit meiner Familie… Auch jetzt kann ich tätige Nächstenliebe praktizieren, mein Christsein leben: Ich kann mit Freund/innen telefonieren, jemandem gute Gedanken schicken, für andere beten. Immer im Vertrauen darauf, dass Maria erkannt hat, dass Gott es ist, der uns befreien wird.
Gotteslob Nr. 365: Meine Hoffnung und meine Freude.
Meine Hoffnung und meine Freude,
meine Stärke, mein Licht.
Christus, meine Zuversicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht,
auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.
(Text: nach Jes 12,2, Melodie und Satz: Jaques Berthier, Gesang aus Taizé)
Gott, du befreist uns aus unseren inneren Gefängnissen.
Wir bitten dich:
Gott, du richtet uns auf und stehst uns bei.
Dafür danken wir dir heute und in Ewigkeit. - Amen.
Gotteslob Nr. 100: Der Lärm verebbt.
1. Der Lärm verebbt, und die Last wird leichter.
Es kommen Engel und tragen mit.
Gott, segne alle, die dir vertrauen,
gib Nacht und Ruhe, wo man heut litt.
2. Lass Recht aufblühen, wo Unrecht umgeht.
Mach die Gefangnen der Willkür frei.
Lass deinen Kirche mit Jesus wachen
und Menschen wirken, dass Friede sei.
(Text: Jürgen Henkys, Melodie: aus Schweden)
Guter Gott,
segne und behüte uns
und alle, die uns am Herzen liegen
in dieser Nacht.
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. - Amen.
Zusammengestellt von Elisabeth Fritzl, Graz.
Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten
und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe,
besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind.
Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms,
um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle,
die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen,
niemanden umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt,
dass die Zahlen zurückgehen,
dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist,
dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können,
dass Du allein ewig bist,
dass im Leben so vieles unwichtig ist,
was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles,
was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.
Danke!
Johannes Hartl, Theologe, Augsburger Gebetshaus
Gott, du bist barmherzig und treu,
ein guter Hirte.
Du kennst die Wege, die wir gegangen sind,
auch die, über die wir nicht reden.
Du kennst auch die Strecken, die vor uns liegen,
unser Erwartung, unsere Sorge.
Dir vertrauen wir uns an.
Wenn wir uns in Tiefen verlieren,
führe uns,
wenn wir an Höhepunkten übermütig werden,
bewahre uns,
wenn Durststrecken vor uns liegen,
richte uns auf.
Du lässt uns an deinem Tisch das Leben schmecken.
In Christus, unserem Herrn.
Heiliger Sebastian,
du warst und bleibst für viele Menschen
ein machtvoller Fürsprecher in Zeiten der Not.
Wir bitten dich demütig:
Erbitte uns die Gesundheit an Leib und Seele.
Beschütze uns vor einer Erkrankung durch den Corona-Virus.
Gib uns Klugheit in der rechten Sorge um unsere Gesundheit,
frei von Ängstlichkeit als auch von Gleichgültigkeit.
Stärke unser Vertrauen, dass unser Leben in Gottes Hand geborgen ist.
Das erbitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
https://www.pfarre-gisingen.at/sebastian/gebet-zum-hl-sebastian-um-schutz-vor-dem-coronavirus/
Herr, Du Gott des Lebens,
betroffen von der Not der Corona-Krise kommen wir zu Dir.
Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist
und bitten um Heilung für alle Erkrankten.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,
und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung.
Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.
Wir danken Dir für alle, die mit vielfältigen Diensten
die Sicherheit und Versorgung unseres Landes aufrecht erhalten.
Wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne mussten,
sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.
Stärke die Herzen der alten und pflegebedürftigen Menschen,
berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,
dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.
Von ganzem Herzen flehen wir, dass die Epidemie abschwillt
und dass die medizinischen Einrichtungen auch künftig
den übermäßigen Anforderungen entsprechen können.
Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt
und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität.
Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen.
Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.
Wir sind sterbliche Wesen und können nicht alles kontrollieren.
Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend.
Getragen vom Frieden, der von Dir kommt, werden wir die Krise bestehen.
Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,
Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht
und macht uns bereit – offen und aufmerksam für das Leben.
Jesus, wir vertrauen auf Dich!
Heilige Maria, Mutter unseres Herrn, und alle heiligen Frauen und Männer,
Nothelfer und Schutzpatrone unseres Landes, bittet für uns! Amen.
www.dibk.at/Meldungen/Gebet-in-der-Coronakrise
Gott Vater, Schöpfer der Welt,
du bist allmächtig und barmherzig.
Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.
Schau auf deine Kinder,
die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden,
um Kraft, Erlösung und Trost zu suchen.
Befreie uns von Krankheit und Angst,
heile unsere Kranken,
tröste ihre Familien,
gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit,
den Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft,
den Verstorbenen das ewige Leben.
Verlasse uns nicht im Moment der Prüfung,
sondern erlöse uns von allem Bösen.
Darum bitten wir dich,
der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst und herrschst bis in alle Ewigkeit. Amen.
Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Gedenke, o Herr unser Gott, auch Deines ganzen Volkes,
gieß auf alle den Reichtum Deines Erbarmens aus ...
derjenigen, die wir aus Unwissenheit, Vergeßlichkeit und der Menge der Namen nicht erwähnt haben,
gedenke Du selbst, o Gott;
denn Du kennst eines jeden Alter und Namen,
und jeder ist Dir vom Mutterschoße an bekannt.
Denn Du, o Gott, bist die Hilfe der Hilflosen,
die Hoffnung der Hoffnungslosen ...
und der Arzt der Kranken.
Werde selbst allen alles,
da Du einen jeden kennst, seine Bitten, sein Haus und sein Bedürfnis.
Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Gott unser Vater,
wir kommen in unserer Not zu dir,
um dich um Schutz vor dem Corona-Virus zu bitten,
der Leben gekostet hat
und viel Schaden über die Menschen bringt.
Wir beten um deine Gnade:
Für die Menschen, die das Virus erforschen
und gegen seine Verbreitung kämpfen.
Führe die Hände und Gedanken der Mediziner,
auf dass sie den Kranken dienen
durch ihr Können und ihr Mitgefühl,
und der Regierenden und Helfenden,
die auf der Suche nach einer Heilung
und einer Lösung der Epidemie sind.
Wir beten für die Kranken.
Mögen sie bald wieder gesund werden.
Gewähre all das durch unseren Herrn, Jesus Christus, deinen Sohn,
der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des heiligen Geistes,
jetzt und in Ewigkeit. Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Herr Jesus Christus,
du bist das Brot des Lebens und der einzig wahre Weinstock.
Ich glaube, dass du wirklich anwesend bist
im heiligsten Sakrament der Eucharistie.
Ich suche dich.
Ich preise dich und bete dich an.
Da ich dich nicht empfangen kann
im eucharistischen Brot und Wein
bete ich, dass du in mein Herz und meine Seele kommst,
damit ich mit dir vereint sein kann
durch deinen allmächtigen und allgegenwärtigen Heiligen Geist.
Lass mich dich empfangen und von dir genährt werden.
Werde für mich das Manna in meiner Wüste,
das Brot der Engel
für meine sehr menschliche Reise durch die Zeit,
ein Vorgeschmack auf das himmlische Festmahl
und Trost in der Stunde meines Todes.
Ich erbitte all dies im Vertrauen darauf, dass du selbst
unser Leben, unser Friede und unsere immerwährende Freude bist.
Amen.
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.
(Stilles Gebet)
Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz (www.liturgie.ch)
Beten wir für alle Menschen,
die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die unter der Angst vor der Ansteckung leiden,
für alle, die die Quarantäne einhalten,
für alle, die sich in den Spitälern um die Kranken kümmern,
für alle, die in der Forschung den Virus bekämpfen,
und für die Politiker, die gewichtige Entscheidungen treffen, dass Gott uns bewahre und uns den Weg durch diese Zeit weise.
Akklamation nach jeder Anrufung: Erbarme dich unser!
Du heiliger Gott. (Jes 6,1-3)
Du gerechter Gott.
Du langmütiger Gott. (Ex 34,6)
Du Gott, reich an Huld. (Ex 34,6)
Du treuer Gott. (Ex 34,6)
Du geduldiger Gott. (Röm 15,5)
Gott des Mitleids mit den Leidenden. (Ps 106,44f)
Vater des Erbarmens und Gott allen Trostes. (2 Kor 1,3)
Gott, der uns tröstet wie eine Mutter. (Jes 66,13)
Gott, in dessen Schoss wir geborgen sind. (Hos 11)
Gott, an dessen Brust wir ruhen können. (Ps 131)
Gott, der uns nie vergisst. (Jes 49,15)
Gott, dessen Namen wir kennen. (Ex 3,14)
Gott, der uns eingezeichnet hat in seine Hände. (Jes 49,16)
Gott, der uns beim Namen ruft. (Jes 43,1)
Gott, dem wir gehören. (Jes 43,1)
Gott mit uns. (Mt 1,23)
Gott für uns. (Röm 8,31ff)
Gott, der uns aus der Gefangenschaft herausführt. (Ex 13,17-14,31)
Gott der Armen und Kleinen und Hilflosen. (Lk 1,46-55)
Gott, dessen Güte reicht soweit der Himmel ist. (Ps 36,5)
Gott aller, die sich plagen und schwere Lasten zu tragen haben. (Mt 11,28ff)
Gott, der weiss, was wir brauchen. (Mt 6,8)
Gott, der die Verlorenen sucht. (Mt 18,12-14)
Gott, der grösser ist als unser Herz.(1 Joh 3,20)
Gott, der den Hoffnungslosen Hoffnung gibt. (Röm 15,13)
Gott, der uns Sündern gnädig ist. (Lk 18,9-14)
Gott, dessen Erbarmen uns aus dem Tod rettet. (Eph 4,24)
Gott, unser Retter.
Gott des Lebens.
Du unsagbar grosser Gott.
Du leidenschaftlich liebender Gott.
Du unbegreiflich verzeihender Gott. (Lk 15,11-32)
Du masslos gnädiger Gott.
Du unendlich gütiger Gott.
Du barmherziger Gott.
Die Litanei ist stark von biblischen Texten inspiriert. Bei den meisten Anrufungen sind deshalb entsprechende Bibelstellen angegeben. Wenn keine Bibelstelle angegeben ist, bedeutet dies, dass dieser Aspekt der Barmherzigkeit Gottes sich an vielen Stellen der Bibel findet.
Die Bitten haben Schwestern der Zisterzienserinnenabtei Magdenau formuliert - herzlichen Dank!
https://liturgie.ch/praxis/gottesdienst-waehrend-des-corona-virus/1583-corona-gebete
Guter Gott,
ich fühle mich nicht wohl und habe immer wieder Angst. So viele Fragen schießen durch meinen Kopf. Wie geht es jetzt weiter? Bleibe ich gesund? Habe ich auch schon den Virus? Wie geht es den erkrankten Menschen bei uns und überall?
Mit all diesen Ängsten und Zweifeln komme ich zu Dir.
Du bist doch der liebe Gott seit meinen Kindertagen.
Ich schaue auf deinen Sohn am Kreuz, der all die Ängste und Nöte von uns Menschen selbst durchleben musste. Und ich sehe die vielen Kreuze in unseren Tagen, die Leid und Trauer bringen, die Hoffnung auf eine Zukunft zerstören.
Bist du der gute Gott, der auch jetzt zu mir steht?
Ich will glauben, dass Du mir nah bist in deiner Liebe.
Ich will vertrauen, dass Du treu bleibst in deiner Kraft der Nähe. Ich will hoffen, dass du mich erfüllst mit deiner Barmherzigkeit.
Guter Gott, gib uns deinen Geist der Solidarität und Stärke, der Hoffnung und Zuversicht. Lass uns erkennen, was jetzt wichtig ist und zählt.
Du bist der gute Gott, der uns befreit und begleitet! Lass uns in diesem Glauben die nächsten Schritte wagen. Amen.
https://mk-online.de/
Allmächtiger, ewiger Gott,
von Dir empfängt das ganze Universum Energie, Existenz und Leben,
wir kommen zu Dir und bitten um Dein Erbarmen,
weil wir heute die Zerbrechlichkeit der Menschheit
in der Erfahrung einer neuen Virusepidemie spüren.
Wir glauben, dass Du den Lauf der menschlichen Geschichte lenkst
und dass Deine Liebe unser Schicksal in der Not zum Besseren wenden kann.
Deswegen vertrauen wir Dir die Kranken und ihre Familien an:
Schenke Ihnen durch das Ostergeheimnis Deines Sohnes
Heil und gib Heilung ihrem Leib und ihrem Geist.
Hilf jedem Mitglied der Gesellschaft, seine Pflicht zu erfüllen,
und stärke den Geist der gegenseitigen Solidarität.
Stehe Ärzten und Pflegekräften, Erzieherinnen und Sozialarbeitern
in der Erfüllung ihres Dienstes bei.
Du, der Du unser Trost in der Schwachheit bist,
wende auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria
und aller heiligen Ärzte und Krankenpfleger jedes Übel von uns ab.
Befreie uns von der Epidemie, die uns gerade plagt,
damit wir gelassen zu unserem alltäglichen Leben zurückkehren
und Dich mit erneuertem Herzen loben und Dir danken können.
Dir vertrauen wir uns an,
zu Dir erheben wir auf die Fürsprache Mariens, der Helferin der Menschen,
unsere Bitte durch Christus unseren Herrn. Amen.
(Dieses Gebet wird derzeit von der Don Bosco Familie weltweit gebetet; nach einem Gebet von Erzbischof Cesare Nosiglia,Turin)
https://www.donbosco4youth.at/de/news/details/novene-zu-maria-der-hilfe-der-christen-coronavirus.html
Wer unterm Schutz des Höchsten steht (GL 424)
1) Wer unterm Schutz des Höchsten steht, im Schatten des Allmächtgen geht,
wer auf die Hand des Vaters schaut, sich seiner Obhut anvertraut,
der spricht zum Herrn voll Zuversicht: Du meine Hoffnung und mein Licht,
mein Hort, mein lieber Herr und Gott, dem ich will trauen in der Not.
2) Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, wo immer ihn Gefahr umstellt;
kein Unheil, das im Finstern schleicht, kein nächtlich Grauen ihn erreicht.
Denn seinen Engeln Gott befahl, zu hüten seine Wege all,
dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße und verletzt mög sein.3)
Denn dies hat Gott uns zugesagt: Wer an mich glaubt, sei unverzagt,
weil jeder meinen Schutz erfährt; und wer mich anruft, wird erhört.
Ich will mich zeigen als sei Gott, ich bin ihm nah in jeder Not;
des Lebens Fülle ist sein Teil, und schauen wird er einst mein Heil.
Herr, unser Herr, wie bist du zugegen
und wie unsagbar nah bei uns.
Allzeit bist du um uns in Sorge,
in deiner Liebe birgst du uns.
Du bist nicht fern, denn die zu dir beten
wissen, dass du uns nicht verlässt.
Du bist so menschlich in unsrer Mitte,
dass du wohl dieses Lied verstehst.
Du bist nicht sichtbar für unsre Augen,
und niemand hat dich je gesehn.
Wir aber ahnen dich und glauben,
dass du uns trägst, dass wir bestehen.
Guter Gott, dein Sohn ist für uns Mensch geworden und geht alle unsere Wege mit.
Wir bitten dich:
Unsere Fürbitten fassen wir zusammen und bekräftigen wir, in dem wir das Gebet des Herrn sprechen:
Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott. der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.
Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?
Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und laß mich unter deinen Söhnen leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.
Originaltitel: Ik sta voor U
Text: Huub Oosterhuis
Übertragung: Lothar Zenetti
Herr, ich bin dein Eigentum,
dein ist ja mein Leben,
mir zum Heil und dir zum Ruhm
hast du mir’s gegeben.
Väterlich führst du mich
auf des Lebens Wegen
meinem Ziel entgegen.
Deine Treue wanket nicht,
du wirst mein gedenken,
wirst mein Herz in deinem Licht
durch die Zeit hin lenken.
So weiß ich, du hast mich
in die Hand geschrieben,
ewig mich zu lieben.
Gib auch, dass ich wachend sei,
Herr, an deinem Tage,
und das Licht der Gnaden treu
durch mein Leben trage.
Dass ich dann fröhlich kann
dir am End der Zeiten
Herr, entgegenschreiten.
Youtube-Version:
https://www.youtube.com/watch?v=41cSIWZnPrk
Originaltitel: Zolang er mensen zijn op aarde, Text: Huub Oosterhuis, Übertragung: Dieter Trautwein.
1. Du Sonne der Gerechtigkeit,
Christus, vertreib in uns die Nacht,
dass mit dem Licht des neuen Tags
auch unser Herz sich neu erhellt.
2. Du schenkst uns diese Gnadenzeit,
gib auch ein reuevolles Herz
und führe auf dem Weg zurück,
die deine Langmut irren sah.
3. Es kommt der Tag, dein Tag erscheint,
da alles neu in Blüte steht;
der Tag, der unsre Freude ist,
der Tag, der uns mit dir versöhnt.
4. Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied. - Amen.
Hilf, Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens,
https://www.youtube.com/watch?v=kclZw0H-mys
Bewahre uns, Gott, behüte uns Gott:
https://www.youtube.com/watch?v=IopcSexAVls
Mein Schöpfer, steh mir bei, sei meines Lebens Licht
Und führe mich zum Ziel, wie es dein Wort verspricht.
Lass mich Vertrauen fassen, auf dich mich zu verlassen.
Ich möchte dir gehören und deinen Namen ehren.
Mit dir zu leben, mach mich frei, mein Schöpfer steh mir bei.
Mein Heiland, segne mich / und nimm mich gnädig an, /
dass ich mit dir vereint / im Glauben wachsen kann. /
Lass mich dein Wort bewahren / und vor dem Kreuz erfahren, /
Dass ich von Schuld und Sünde / bei dir Erlösung finde. /
Wer bin ich Arme/r ohne dich, / mein Heiland, segne mich.
Mein Tröster, gib mir Kraft, / mach mich erwartungsvoll /
und hilf mir zu bestehen, wo ich bestehen soll. /
Mein Denken, Tun und Sagen / lass mich auf Christus wagen, /
Dass ich mich mutig übe / in wahrer Menschenliebe. /
Du bist, der alles Gute schafft, / mein Tröster, gib mir Kraft.
Gott Vater, Sohn und Geist, / du liebst mich, wie ich bin. /
Schenk diese Zuversicht / mir tief in Herz und Sinn. /
Erwähle und behüte / mich ganz durch deine Güte, /
so will ich dir mein Leben / auch ganz zum Lobpreis geben. /
Erfüll an mir, was du verheißt, / Gott Vater, Sohn und Geist.
Nach Johann Jakob Rambach (1729) von Detlev Block (1990), EG 593
Herr Jesus Christus,
Du bist immer unter uns.
Du begleitest uns ...
Selbst in den dunklen Nächten
Bist du bei uns,
wenn alles uns zurückhaIten will,
den Schritt vom Zweifel zum Glauben zu tun,
den Schritt vom Vertrauen, zur Hingabe an Dich.
Christus wir loben dich:
In der Tiefe unseres Zweifels erwartest Du uns
mit brennendem
Vertrauen.
Frère Roger, Taizé in: Im Dunkel glüht der Funke Hoffnung. Herausgegeben von Claudia Peters. Verlag am Eschbach der Schwabenverlag AG, Eschbach 2010.

Seit 1. Fastensonntag 1996 veröffentlicht ein Team von Priestern, Diakonen, Ordensleuten und pastoral engegierter Laien
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Schneller am Ziel
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